Königsberg

Königsberg: Spiel mit Formen, Farben und Licht

Lucia Gernert, Herta Keß, Uli Weber, Nadine Schloßbauer, Simone Rügheimer und Monika Trunzer (im Vordergrund von links) gestalteten die Filzlichtobjekte für die Ausstellung „Winterlich(t). Im Hintergrund Bürgermeister Claus Bittenbrünn und Rotraut Arnold, die die Ausstellung mit einer Lesung eröffnete.
Foto: Gerold Snater | Lucia Gernert, Herta Keß, Uli Weber, Nadine Schloßbauer, Simone Rügheimer und Monika Trunzer (im Vordergrund von links) gestalteten die Filzlichtobjekte für die Ausstellung „Winterlich(t).

Seit über zehn Jahren gibt es in Königsberg Filz und Funkel, ein kleines, heimeliges Geschäft, in dem es viele hübsche Accessoires aus Filz und darüber hinaus zu sehen und zu kaufen gibt.

Anfänglich im Kunsthandwerkerhof mit untergebracht, haben Nadine und Andreas Schloßbauer nicht weit davon an der Ecke Altes Brauhaus/Marienstraße im eigenen Häuschen eine neue Heimat gefunden.

Dort ist ihnen der Versuch, Laden, Wohnen und Werkstatt zu vereinbaren, gelungen. In dem Gebäude wird aber nun nicht nur gelebt und verkauft, dort wird auch gearbeitet, es werden Werkstücke in Filzkursen hergestellt.

Viele Ergebnisse des gemeinsamen Filzens, das viel mehr als Spielerei oder Basteln, sondern echte körperliche Arbeit ist, die Kreativität und Ausdauer verlangt, wurden am Wochenende in einer Ausstellung unter dem Thema „Winterlich(t)“ , einem Spiel mit Formen, Farben und Licht, vorgestellt.

Vielfältig und spannend

Der Werkstoff beim Filzen ist Wolle, „ein Werkstoff, der vielfältige, spannende Möglichkeiten der kunsthandwerklichen Gestaltung für uns bereit hält und jedem von uns die Freiheit schenkt auf dem Weg zur Entstehung eines Werkstücks seinen eigen Stil zu entdecken oder auch immer neu zu entwickeln. Für den Einzelnen, aber auch für uns als Gruppe ist es immer ein kleines Abenteuer nicht so genau zu wissen wie das Resultat sein wird“, meinte Nadine Schloßbauer bei der Einführung in die Ausstellung, in der viele unterschiedliche Lichtobjekte bestaunt werden konnten.

Eröffnet wurde die Ausstellung durch Rotraut Arnold, die es verstand, mit ihren Gedichten und Erzählungen die Augen und Sinne der Teilnehmer für das Thema und die Gestaltung der verschiedenen Objekte zu öffnen. Auch Bürgermeister Claus Bittenbrünn und seine Frau Gerlinde zeigten sich angetan von der Ausstellung. (sn)

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