Haßfurt

Kommentar: Markus Söders Auftritt schadet auch den Pflegeeinrichtungen im Haßbergkreis

Mit der Ankündigung, die berufsbezogene Corona-Impfpflicht vorerst auszusetzen, untergräbt Bayerns Ministerpräsident den Kampf gegen die Pandemie - findet unser Autor.
Er sorgte für Aufsehen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte die Aussetzung des Vollzugs der berufsbezogenen Corona-Impfpflicht an.
Foto: Bernd von Jutrczenka, dpa | Er sorgte für Aufsehen: Bayerns Ministerpräsident Markus Söder kündigte die Aussetzung des Vollzugs der berufsbezogenen Corona-Impfpflicht an.

Da ist er einmal mehr, der bayerische Sonderweg: Der Bund gibt vor, das Land weicht ab. Zumindest lassen die Worte des Ministerpräsidenten Markus Söder vom vergangenen Montag keinen anderen Schluss zu: Er sprach von einer "Aussetzung des Vollzugs" der berufsbezogenen Corona-Impfpflicht und ergänzte: "für wie viele Monate wird man dann sehen." Ein angekündigter Alleingang, den Gesundheitsstaatsminister Klaus Holetschek nur wenige Tage später relativierte. Der Schaden, den Söder mit seinem angekündigten Rechtsbruch angerichtet hat, ist groß.

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