Haßfurt

Landkreis Haßberge: Das sind die Bürgermeister-Kandidaten

44 Kandidaten wollen im Haßbergkreis Bürgermeister werden. In mindestens drei Kommunen wird es nach der Wahl ein neues Gemeindeoberhaupt geben.
Am 15. Mai wählen 23 Kommunen im Haßbergkreis ihren Bürgermeister. Alle Kandidaten stehen mittlerweile fest.
Foto: Philipp Schröders | Am 15. Mai wählen 23 Kommunen im Haßbergkreis ihren Bürgermeister. Alle Kandidaten stehen mittlerweile fest.

Der Job des Bürgermeisters ist beliebt. Im Haßbergkreis konkurrieren am 15. März insgesamt 44 Kandidaten darum, für die kommenden sechs Jahre eine der Städte oder Gemeinden regieren zu dürfen. In insgesamt 23 Kommunen stimmen die Bürger über ihr neues Oberhaupt ab. Nur drei Amtsinhaber räumen in der kommenden Wahlperiode freiwillig ihren Posten. Die übrigen 20 wollen den Chefsessel verteidigen. In sechs Kommunen ist den amtierenden Bürgermeistern der Wahlsieg beinahe sicher, weil niemand gegen sie antritt.

Frauen dürften auch nach der Wahl nur schlecht vertreten sein in den Rathäusern des Landkreises. Unter den Bewerbern sind nur sieben weibliche. Das ist immerhin eine Frau mehr als bei der Wahl 2014. Die einzige aktuell amtierende Bürgermeisterin, Gertrud Bühl, allerdings tritt nach zwölf Jahren als Breitbrunner Gemeindeoberhaupt nicht mehr an. Wie ihre Amtskollegen Walter Ziegler aus Ebelsbach und Willi Sendelbeck aus Rentweinsdorf legt sie ihr Amt am 30. April nieder. In diesen drei Gemeinden werden sich die Bürger also in jedem Fall an ein neues Gesicht an der Spitze der Kommune gewöhnen müssen. Während es in Ebelsbach und Rentsweinsdorf gleich mehrere potenzielle Nachfolger gibt, hatte Breitbrunn große Schwierigkeiten überhaupt einen Bürgermeister-Kandidaten zu finden. Erst kurz vor Schluss hat sich überraschend Ruth Frank bereiterklärt, in der Gemeinde zu kandidieren. Da die Fristen aber schon abgelaufen sind, werden die Wähler dort am 15. März trotzdem einen leeren Stimmzettel bekommen. Ob Frank tatsächlich Bürgermeisterin wird, hängt dann davon ab, ob mehr als die Hälfte der Stimmberechtigten ihren Namen aufschreiben.

In den übrigen Kommunen sind neben vielen neuen Gesichtern auch einige alte Bekannte im Wahlkampf vertreten, die in der Vergangenheit noch kein Glück beim Kampf um den Bürgermeister-Posten hatten. In Haßfurt versucht SPD-Kandidat Stephan Schneider schon zum dritten Mal hintereinander, die Mehrheit der Wähler von sich zu überzeugen. Er hatte sich 2008 Rudi Eck geschlagen geben müssen, 2014 scheiterte er an Günther Werner. In Pfarrweisach unternimmt Markus Oppelt den zweiten Versuch, sich gegen Ralf Nowak durchzusetzen. Auch Jörg Denninger trifft in Burgpreppach mit Amtsinhaber Hermann Niediek auf einen alten Widersacher, mit dem er sich schon vor sechs Jahren gemessen hat.

In fünf Kommunen Stichwahlen möglich

Die meisten Bewerber im Landkreis gehen für die CSU ins Rennen, es sind aber auch viele kleine Listen vertreten. In sechs Kommunen ist die Auswahl besonders groß. Dort konkurrieren gleich drei Kandidaten um den Posten des Bürgermeisters. Erreicht keiner der Bewerber die absolute Mehrheit der gültigen Stimmen, kommt es zur Stichwahl. Dann treten jeweils die beiden Kandidaten mit den meisten Stimmen zwei Wochen später, am 29. März, erneut gegeneinander an.

In drei Kommunen bekommen die Wähler am 15. März nur drei Stimmzettel. Die Bürgermeisterwahlen finden dort außerhalb des Turnus statt. In Hofheim wählen die Bürger 2022 zum nächsten Mal, in Sand und Theres 2023.

Hinweis: In einer früheren Fassung des Artikels war von 42 Bürgermeister-Kandidaten die Rede. Dabei hatten wir bedauerlicherweise Stefan Horn, einen der drei Bewerber in Rentweinsdorf, unterschlagen. In der aktuellen Version berücksichtigen wir außerdem Ruth Frank, die sich erst vor Kurzem bereiterklärt hat, in Breitbrunn zu kandidieren. Insgesamt gibt es im Landkreis also 44 Kandidaten.

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