Rauhenebrach

Matthias Bäuerlein strebt zweite Amtszeit in Rauhenebrach an

Einstimmig nominierte die Freie Wählerschaft Rauhenebrach Amtsinhaber Matthias Bäuerlein zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020. Unser Bild zeigt (von links) Kassier Burkhard Wengel, Zweiten Vorsitzenden Herbert Stapf, Bürgermeister Matthias Bäuerlein, Vorsitzenden Oskar Ebert und Schriftführerin Rosi Keller.
Foto: Sabine Weinbeer | Einstimmig nominierte die Freie Wählerschaft Rauhenebrach Amtsinhaber Matthias Bäuerlein zum Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl 2020.

Matthias Bäuerlein strebt eine zweite Amtszeit als Bürgermeister in Rauhenebrach an. Die Freie Wählerschaft Rauhenebrach nominierte den 46-Jährigen in einer Mitgliederversammlung einstimmig zu ihrem Bürgermeisterkandidaten für die Kommunalwahl am 15. März 2020. Wie die Freien Wähler in einer Pressemitteilung schreiben, bescheinigte Oskar Ebert, Vorsitzender der FW Rauhenebrach und Vorgänger im Amt, dass Bäuerlein sehr schnell in seine neue Aufgabe hineingewachsen sei und die Bilanz der ersten Bürgermeister-Amtszeit sich sehen lassen könne.

Große Projekte seien umgesetzt worden, so Bäuerlein, beispielsweise die Sanierung der Grundschule in Untersteinbach oder der Bau von drei Radwegen und mehreren Flurwegen zum Abschluss der Flurbereinigungsverfahren. Die Sanierung der Kläranlage und des Rathauses seien im Zeit- und Kostenplan gelaufen, der Bauhof habe nun ordentliche Sozialräume. Alle Spielplätze in der Flächengemeinde seien erneuert worden, die Generalsanierung des Kindergartens Untersteinbach laufe, der Kindergarten Prölsdorf könne demnächst seine neue Werkstatt in Besitz nehmen.

Fortschritte beim Breitbandausbau

Große Fortschritte habe man beim Breitbandausbau gemacht, Fahrzeuge für die Feuerwehren angeschafft, leer stehende Immobilien belebt, im Wald neben der Naturverjüngung auch aufgeforstet, den Totholzanteil erhöht und Biotopbäume ausgewiesen. In Sachen Waldwirtschaft positionierte sich Bäuerlein laut der Mitteilung für die Weiterentwicklung des Naturparks Steigerwald mit einer zukunftsgerichteten, ökologischen Waldwirtschaft. Aktiv sei Rauhenebrach in Sachen Tourismus gewesen. Neue Einrichtungen seien geschaffen worden mit dem Pfad der Artenvielfalt oder dem Trekkingkonzept und der Pflege der Zeltplätze. Derzeit werde mit den 5-Sterne-Gemeinden das Wanderwegekonzept überarbeitet und über die Landkreisgrenzen hinweg Richtung Schweinfurt harmonisiert.

Viel habe er für die Gemeinde auch in der Zusammenarbeit mit verschiedenen Ämtern erreichen können, etwa beim Staatsstraßenausbau, beim Wasserleitungsbau oder dem Breitbandausbau. „Wir nehmen keine Reichtümer ein, aber wir sind zufrieden“, habe Bäuerlein mit Blick auf die Finanzen erklärt. Trotz großer Investitionen sei Rauhenebrach weiterhin schuldenfrei und die geordneten Finanzen seien auch die Grundlage für die positive Entwicklung in der Gemeinde.

Rege Bautätigkeit

Der noch vor Jahren prophezeite massive Bevölkerungsrückgang sei ausgeblieben. Zwar seien die Sterbefälle etwas zahlreicher als die Geburtenzahlen, doch diese stiegen wieder an, die Bautätigkeit sei rege, viele junge Familien schätzten das Leben in Rauhenebrach, wo schon sehr frühzeitig die Betreuung auch auf die Schulkinder erweitert wurde.

Er habe in seiner ersten Amtszeit festgestellt, dass er sowohl mit den Bürgern, den Vereinen, der Kirchengemeinde als auch den Ämtern einiges erreichen könne. Er wolle das fortsetzen in der bewährten Art und Weise: bürgernah und anpackend. Trotz der positiven Entwicklung bleibe die Demografie eine Herausforderung für eine Flächengemeinde wie Rauhenebrach. Dorferneuerungsmaßnahmen seien vorbereitet wie der Dorfplatz Theinheim, die Schule Falsbrunn oder das Kernwegekonzept. Generalpläne entstünden für das Wasser- und das Kanalnetz, der Hochwasserschutz habe ebenfalls hohe Prioriät, Straßenbauten und die Sanierung der Schulturnhalle stehen an. Nach Kräften unterstütze er den örtlichen Hausarzt bei der Regelung der Nachfolge in der Praxis und auch die Etablierung einer Tagespflege in Rauhenebrach liege ihm am Herzen.

Ausdrücklich verwahrte sich Bäuerlein laut der Pressemitteilung dagegen, dass Rauhenebrach und die ganze Region im Zuge der „unsäglichen Nationalparkdiskussion von außen schlecht geredet wird. Die Zahlen und Fakten sprechen eine ganz andere Sprache“.

Die Gemeinderatsliste der Freien Wählerschaft Rauhenebrach wird Anfang Dezember nominiert. (em)

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