UNFINDEN

Nach alter Art gebraut und unverkäuflich

(sh) Es hat sich einiges geändert gegenüber früher. Zwar wurde in Unfinden das erste Bier nach rund 50 Jahren auch nach dem Reinheitsgebot von 1516 gebraut, doch nach Hause wurde es am Samstag auf ganz andere Art und Weise als seinerzeit gebracht. An diesem Tag war es zum ersten Mal wieder soweit: Echtes „Üflder Bier“ wurde ausgeschenkt.
Unfindens Bier läuft: Auch das Fässerabfüllen will gelernt sein. Ralf Lang (links) und Frank Fischer beherrschen es schon hervorragend.
Foto: FOTO Snater | Unfindens Bier läuft: Auch das Fässerabfüllen will gelernt sein. Ralf Lang (links) und Frank Fischer beherrschen es schon hervorragend.

Das erste Bier, das vor einigen Tagen im renovierten und wieder seiner ursprünglichen Verwendung zugeführten Brauhaus angesetzt worden war, war fertig geworden und konnte abgeholt werden. Und dass der erste Versuch des Bierbrauens auch vorzüglich geklappt hat, davon konnten sich an diesem Tag nicht nur die Bierabholer sondern auch etliche weitere Besucher vor Ort überzeugen. Einige Halbe wurden sogleich am Brauhaus selbst geleert.

Nach Hause wurde das Bier aber nicht mehr wie früher in Butten getragen. Ordnungsgemäß in Flaschen oder Fässer abgefüllt stand es bereit. Für den Abtransport wurden die unterschiedlichsten Gefährte benutzt. Vom Mini-Lkw über Handkarren und Schubkarren bis hin zum kleinen Schaufelbagger reichte dabei das Angebot.

Selbstverständlich hatte der Förderverein Brauhaus Unfinden seinem Bier auch einen eigenen Namen gegeben, der auf einem Etikett jede Flasche ziert: „Üflder Hausbrauerbier seit 2008 nach alter Art – naturtrüb – ungespunden. Ein Bier, voller Geschichte und Schaffenskraft.“

In diesem Zusammenhang weist die Führungsriege des Fördervereins Brauhaus Unfinden darauf hin, dass aus dem Brauhaus Unfinden kein Bier verkauft wird. Bier bekommen nur die Vereinsmitglieder, die beim jeweiligen Sud auch Bier bestellt haben. Lediglich am Einweihungsfest am 7. und 8. Juni 2008 wird das Hausbrauerbier auch an die Besucher dieses Festes ausgeschenkt.

Die Art und Weise, wie das Bier nach Hause gebracht wurde, hat sich seit dem letzten Bierbrauen dann doch etwas verändert, so transportierte Heinz Schloßnagel sein Bier im Schaufelbagger.
Foto: FOTO Snater | Die Art und Weise, wie das Bier nach Hause gebracht wurde, hat sich seit dem letzten Bierbrauen dann doch etwas verändert, so transportierte Heinz Schloßnagel sein Bier im Schaufelbagger.
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