Haßfurt

Parteinotiz: JU mit kritischem Blick auf die Beschränkungen

Die Junge Union  Haßberge lud zum Online-Stammtisch ein.
Foto: Daniel Nagl/JU Unterfranken | Die Junge Union  Haßberge lud zum Online-Stammtisch ein.

Die Junge Union (JU) Unterfranken lud gemeinsam mit den JU-Kreisverbänden Bad Kissingen, Rhön-Grabfeld und Hassberge zu einem Onlinestammtisch ein mit der stellvertretenden Parteivorsitzenden, örtlichen Bundestagsabgeordneten und Digitalministerin Dorothee Bär sowie Karin Maag, gesundheitliche Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion. Das war am Dienstag Abend noch vor der Ministerpräsidentenkonferenz am Mittwoch, schreibt die JU in einer Pressemitteilung.

„Wir stehen hinter der Leitlinie ,Vorsicht und Umsicht' der Staatsregierung. Aber wir sehen einige Widersprüche bei deren Umsetzung in die Praxis“, umriss Bezirksvorsitzender Daniel Nagl die Position der jungen CSU‘ler und sprach unter anderem die Öffnung des Einzelhandels an. „Warum nicht den Einzelhandel in Unter- und Mittelzentren unterhalb einer örtlichen Inzidenz von 50 oder 100 mit bewährten Hygieneauflagen öffnen? Gleichzeitig warnte Nagl davor, die Inzidenzwerte für Öffnungen zu niedrig anzusetzen, da diese sonst schon durch Covid-Fälle in Altenheimen überschritten würden.

Auch die nächtliche Ausgangsbeschränkung und Hausstandsregelung in Bayern wurden kritisch hinterfragt. „Die Leute setzen sich über Reglungen hinweg, wenn sie den Sinn nicht erkennen“, berichtete Julian Müller, stellvertretender Vorsitzender JU Haßsberge. Ferner wurde in der durch Stefanie Hümpfner, JU-Kreisvorsitzende in den Haßbergen, geleiteten Diskussion, die kritische Situation in Gastronomie und Bildungssektor angesprochen. Juliane Demar, Kreisvorsitzende der JU Rhön-Grabfeld, zeigte sich mit Blick auf aktuell gegen die Corona-Maßnahmen erhobenen Klagen besorgt. „Ich befürchte, dass alles nach und nach kippt – auch das Vertrauen in die Politik.“

Staatsministerin Bär hat mit Blick auf ihre eigenen Kinder Verständnis für die junge Generation, unterstrich aber auch die Position der CSU: Man nehme Todesfälle nicht in Kauf, und Menschenleben stünden „immer an oberster Stelle“.

Karin Maag, die gesundheitliche Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, erklärte zur Frage nach der Impfbereitschaft, dass die Skepsis nach ihrer Erfahrung abnehme, je mehr Menschen geimpft werden und dies gut vertragen, und unterstrich, dass es keine Impfpflicht geben werde. 

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