Haßfurt

Reaktion auf Corona: Haßfurter Frühjahrsmarkt kann nicht stattfinden

Der Vorstand des AHA, der Haßfurter Unternehmervereinigung, informiert, dass der verkaufsoffene Sonntag ausfallen muss. Was aus anderen Events wird, ist noch nicht klar.
Schon lange gehört der Frühjahrsmarkt (Bild aus dem Jahr 2017) zum festen Veranstaltungsprogramm der Stadt Haßfurt. Doch wie schon im vergangenen Jahr fällt er auch 2021 der Corona-Pandemie zum Opfer.
Foto: Ulrike Langer | Schon lange gehört der Frühjahrsmarkt (Bild aus dem Jahr 2017) zum festen Veranstaltungsprogramm der Stadt Haßfurt. Doch wie schon im vergangenen Jahr fällt er auch 2021 der Corona-Pandemie zum Opfer.

Jetzt ist es offiziell: Den verkaufsoffenen Sonntag mit Frühjahrsmarkt wird es in Haßfurt auch in diesem Jahr nicht geben. Bereits 2020 hatte die Veranstaltung wegen der Corona-Pandemie abgesagt werden müssen. Damals war in Deutschland aufgrund der ersten Welle an Veranstaltungen nicht zu denken, noch rechnete allerdings kaum jemand damit, dass das Virus auch ein Jahr später noch das Leben der Menschen so stark kontrollieren würde. Nun steht fest, dass das Event auch 2021 ausfallen muss.

Seit vielen Jahren Teil des Jahresprogramms

Schon seit vielen Jahren gehört der Frühjahrsmarkt zum festen Programm der Stadt. In den vergangenen Jahren gab es neben offenen Geschäften auch Marktstände, Stände mit Essen und Getränken, Live-Musik, Auto-Ausstellungen und andere Attraktionen. 

Veranstaltet werden diese Events als Kooperation zwischen der Stadt und dem Aktionskreis Haßfurt Aktiv (AHA), der offiziellen Unternehmervereinigung und Werbegemeinschaft in Haßfurt. Nun informiert der AHA-Vorstand mit Vorsitzendem Marco Tonin und AHA-Berater Hachem Farmand, dass der "verkaufsoffene Sonntag mit Frühjahrsmarkt aufgrund der Corona Pamdemie und steigender Inzidenzzahlen von amtlicher Seite untersagt wurde und deshalb entfällt".

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Geplant war die Veranstaltung für Sonntag, 25. April. Es handelt sich dabei um den zweiten von insgesamt vier verkaufsoffenen Sonntag, die es in Haßfurt üblicherweise im Jahresverlauf gibt. Der erste hätte im März stattfinden sollen, musste aber ebenfalls ausfallen. Der dritte geplante Termin wäre im Oktober zur Haßfurter Kirchweih, der vierte im November. Ob diese beiden noch ausstehenden verkaufsoffenen Sonntage stattfinden, ist derzeit noch unklar.

Werden andere Veranstaltungen, wie etwa die Einkaufsnacht im Sommer (Bild aus dem Jahr 2017) stattfinden können? Das hängt von der Entwicklung der Infektionszahlen ab.
Foto: René Ruprecht | Werden andere Veranstaltungen, wie etwa die Einkaufsnacht im Sommer (Bild aus dem Jahr 2017) stattfinden können? Das hängt von der Entwicklung der Infektionszahlen ab.

Weitere große Veranstaltungen, die im Lauf des Jahres geplant sind, wären das Musik- und Kunstfestival mit langer Einkaufsnacht am 23. Juli sowie das Straßenfest Anfang Oktober. "Ich denke, dass bis Herbst nichts stattfinden wird", meint AHA-Berater Hachem Farmand im Gespräch mit dieser Redaktion. Für die Einkaufsnacht sehe es also schlecht aus. "Das Straßenfest ist auch in den Köpfen vorgesehen", meint er. Ob es stattfinden kann, sei im Moment noch nicht absehbar.

Planung ohne Planungssicherheit

Für die Veranstalter heißt das: Sie müssen Veranstaltungen planen, von denen sich noch nicht sagen lässt, ob sie überhaupt stattfinden können. "Die Leute wollen halt Freizeit-Events, deswegen müssen wir was in petto haben", meint Farmand. Allerdings habe die aktuell herrschende Unsicherheit durchaus Auswirkungen darauf, wie die Verantwortlichen an die Planung herangehen. Unter anderem würden Musiker für Live-Auftritte erst sehr kurzfristig eingeladen. Denn hätte eine Band eine feste Zusage für ein Event, das dann doch abgesagt werden muss, müssten die Veranstalter dennoch die Gage zahlen.

"Klar ist es immer wieder ärgerlich", sagt der Haßfurter Bürgermeister Günther Werner über die abgesagten Veranstaltungen. Schon als der erste verkaufsoffene Sonntag abgesagt werden musste, habe er gesagt: "Wir brauchen im ersten halben Jahr nicht daran zu denken, was mit Menschenmengen zu machen." Es komme jetzt darauf an, dass die Menschen nicht nur an sich selbst, sondern auch an andere denken, und deshalb das Infektionsrisiko minimieren. "Wichtig ist einfach, dass geimpft wird", betont der Bürgermeister.

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