Haßfurt

Von der „Goldenen Wolke“ hinunter in die Unterwelt

Die 45-köpfige Reisegruppe aus den Haßbergen kam mit großer Begeisterung von ihrer Erlebnisreise durch Umbrien zurück.
Foto: Günther Geiling | Die 45-köpfige Reisegruppe aus den Haßbergen kam mit großer Begeisterung von ihrer Erlebnisreise durch Umbrien zurück.

Wer Italien sagt, hat meist die Bilder der Toskana, von Rom oder antiken Stätten im Kopf, vielleicht auch noch den Gardasee. Aber Umbrien, dieses kleine grüne Herz mitten im Stiefel? Die Reisegruppe von 45 Personen aus dem Landkreis „Mit der Union durch Europa“ spürte bei ihrer siebentägigen Erlebnisreise die kleine Schwester der Toskana als landschaftlich und kulturell hochinteressant auf. Und was den Wein betrifft, ist die Region allemal eine Reise wert. Das erfuhren die Franken bei kleinen Weinbauern und bei so mancher Weinverkostung, teilt Reise-Organisator Günther Geiling mit.

Nirgendwo anders in Italien begegnet man dieser gelungenen Kombination der bodenständigen Küche, Oliven und Wein mit schönen Dörfern auf Hügeln sowie Kirchen und Pilgerorten mit ihren Wundern. Nicht so berühmt wie die Toskana, doch von noch größerem Zauber und deswegen „die schönere Toskana“ und ein von Touristen noch nicht entdecktes Paradies. Dies empfand die Reisegruppe bei ihren Erkundungen als sehr wohltuend und fand dabei Gemeinsamkeiten mit dem eigenen Landkreis zu Hause.

Die „Villa Paradiso“ am Trasimeno-See war eine gute Alternative zum Meer, denn als einzige Region Italiens hat Umbrien keinen Meerzugang. Erstes romantisches Ausflugsziel mit dem Schiff war dort die „Isola Maggiore“ mit einer idyllischen Wanderung zur kleinen Franziskus-Kapelle, in welcher der Heilige 42 Tage lang gefastet haben soll. Danach ging es nach Perugia mit dem gotischen Dom und dem schönen Brunnen „Fontana Maggiore“.

Das Leben des Hl. Franz stand am nächsten Tag im Mittelpunkt und begann mit dem Besuch der Portiuncula-Kapelle in der Basilika Santa Maria degli Angeli. Weiter ging es dann nach Deruta, Zentrum der Töpferei und Keramikkunst. Ein weiterer Höhepunkt war die Stadt Orvieto, hoch oben auf einem hohen Tuffsteinfelsen wie ein mächtiges Schiff, auch genannt „Die Wolke aus Gold“. Danach ging es bei den hochsommerlichen Temperaturen aber in die „Unterwelt von Orvieto“, die von 1200 Höhlen durchzogen ist.

Auch der Abschluss dieses Tages hätte nicht besser ausgewählt werden können als mit der Stadt Todi und der „Piazza del populo“, die wie eine Filmkulisse wirkt, auf der tatsächlich Elizabeth Taylor einst als Kleopatra über die breite Treppe schritt. Auf der Rückreise wurden im Eindruck der tollen Erlebnisreise durch Umbrien schon Pläne für die nächsten Fahrten geschmiedet. (wos)

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