Haßfurt

Zwischen Verwüstung und Verzweiflung: Zwei Rettungshelfer berichten von Erfahrungen im zerstörten Ahrtal

Mit 15 Kräften war das BRK Haßberge im Katastrophengebiet in Rheinland-Pfalz im Einsatz. Zwei von ihnen erzählen nun, was sie erlebt haben - und wie sie damit umgehen.
Das Erlebte beschäftigt sie noch heute: Rudolf Hauck (links) und Stefan Funck vom BRK Kreisverband Haßberge waren 72 Stunden im Flutgebiet in Rheinland-Pfalz im Einsatz.
Foto: Lukas Reinhardt | Das Erlebte beschäftigt sie noch heute: Rudolf Hauck (links) und Stefan Funck vom BRK Kreisverband Haßberge waren 72 Stunden im Flutgebiet in Rheinland-Pfalz im Einsatz.

Schon beim Elbe-Hochwasser 2002 packte Stefan Funck als Rettungshelfer im Katastrophengebiet mit an. Eigentlich, dachte er, könne ihm kein größeres Unglück mehr begegnen. Er lag falsch, wie er heute selbst sagt. Genau zwei Wochen ist es her, dass  15 Rettungskräfte des BRK Haßberge als Teil des unterfränkischen Hilfeleistungskontingents in das von Wassermassen verwüstete Ahrtal ausrückten. Stefan Funck und Rudolf Hauck waren unter ihnen. Nach 72 Stunden im Katastrophengebiet kehrten sie zurück. Und noch immer beschäftigt sie das Erlebte.

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