Castell

25 000 Euro für Spielplatz im Baugebiet Schupfäcker

Das Baugebiet Schupfäcker am westlichen Ortsrand von Castell erhält einen Spielplatz. In ihrer Sitzung besprachen Bürgermeister Jochen Kramer und die Gemeinderäte die Details. Ein Ortstermin und eine Besprechung mit Anliegern zum diesem Thema hatte bereits stattgefunden, jetzt beauftragt das Ratsgremiuim Angebote über Spielgeräte von verschiedenen Herstellern.

Etwa 500 Quadratmeter hat die Fläche, die für Kinder in einem Alter von zwei bis etwa zwölf Jahren gedacht ist. Als Ergebnis der Besprechung mit den Eltern habe sich heraus kristallisiert, dass in der Mitte des Areals Spielgeräte zum Klettern, Schaukeln und Rutschen platziert werden sollen. An den Rändern der Flächen will die Gemeinde Schatten spendende Bäume pflanzen lassen und Bänke aufstellen.

Kostenvoranschläge prüfen

Der Wunsch der Eltern sei es gewesen, den Spielplatz möglichst zügig zu errichten.  Insgesamt sind rund 25 000 Euro als Investitionssumme für das Areal vorgesehen, teilte Bürgemeister Kramer mit. Er werde sich in diesen Tagen mit Vertretern verschiedener Fachfirmen treffen,um deren Kostenvoranschläge zu prüfen.

In diesem Zusammenhang informierte Gemeinderat Volker Hartmann, dass einige Bürger im Ort Kritik an der Investionssumme üben würden. Schließlich falle durch das Spielplatzgelände ein Bauplatz weg. Man fürchte außerdem, dass die Spielfläche nicht angenommen werde, fasste er die Meinungen zusammen.

Genügend Bauland vorhanden

Das wies Bürgermeister Kramer zurück: "Unsere Kinder sind es uns wert, auch die Kleinen." Zudem habe man ja im Anschluss an die bisherigen Bauplätze weiteres Land erworben, um dort noch mehr Bauflächen schaffen zu können. Ratsmitglied Georg Schwarz merkte an, dass das vorgesehene Grundstück von Beginn der Planungen an als Spiel- oder Bolzplatz gedacht war.

In der Sitzung gab Bürgermeister Kramer die Zahlen der gemeindeeigenen Photovoltaikanlage bekannt, die im Bereich der Kläranlage steht. So wurden im Jahr 2016 damit 90,40 Euro Gewinn erzielt, ein Jahr später waren 867 Euro für die Gemeindekasse übrig. Rund 3000 Kilowattstunden an erzeugtem Strom, hat die Kommune in diesen zwei Jahren verbraucht, informierte Ratsmitglied Volker Hartmann.

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