Obernbreit

Fahrzeughalle der Feuerwehr wird saniert

Beifall von Bürgermeisterin Susanne Knof für Reinhold Walther, der vom Freistaat die kommunale Dankurkunde erhalten hat.
Foto: Robert Haaß | Beifall von Bürgermeisterin Susanne Knof für Reinhold Walther, der vom Freistaat die kommunale Dankurkunde erhalten hat.

"Wir müssen sanieren, denn die Feuerwehr ist eine Pflichtaufgabe der Gemeinde." Mit dieser Aussage von Bürgermeisterin Susanne Knof in der Obernbreiter Gemeinderatssitzung am Mittwochabend war schnell klar: An der Sanierung der Feuerwehrhalle des Gerätehauses in der Lärchenstraße führt kein Weg vorbei. Und so erfolgte der Beschluss, dies grundsätzlich zu tun denn auch einstimmig.

Dass die Fahrzeughalle des Gerätehauses sanierungsbedürftig ist, ist schon lange klar. Da sind die Tore marode, da fehlt die vorgeschriebene Abgasabsaugung, da muss die Heizung erneuert werden und auch die Dämmung entspricht nicht den heutigen Anforderungen. Eigentlich hätte schon längst Handlungsbedarf geherrscht, doch wurde immer wieder auch ein Neubau des Feuerwehrhauses auf der grünen Wiese ins Spiel gebracht.

Allerdings hatten Gespräche mit der Feuerwehrführung gezeigt, so die Bürgermeisterin, dass die Wehr am Standort in der Lärchenstraße aus verschiedenen Gründen festhalten will: Zum einen ist es die Lage im Ort, der leicht zu Fuß oder per Rad zu erreichen ist. Ein Neubau würde immer außerhalb und damit ungünstiger liegen. Und ein Neubau wäre natürlich auch immer teurer.

Denn derzeit werden die Kosten für die Sanierung auf rund 300 000 Euro geschätzt, dazu kommen Planungskosten in Höhe von zirka 40 000 Euro. Damit sollen dann die Vorschriften für eine Abgasabsaugung erfüllt sein, eine neue Heizung eingebaut und auch die energetische Sanierung erfolgen sowie eine Photovoltaikanlage auf dem Dach installiert werden.

"Ist das angesichts unserer geplanten Vorhaben auch finanziell stemmbar", so die Frage von Stefan Scherer, die Bürgermeisterin Knof positiv beantwortete, da zum einen in diesem Jahr mit der Sanierung des Kindergartens noch nicht begonnen werde, zum anderen aber auch kein Weg an der Sanierung vorbei führe. Im Mai soll die Planung mit Kostenberechnung im Rat vorgestellt werden.

Die Kommunale Dankurkunde des Freistaats überreichte Bürgermeisterin Susanne Knof an Ratsmitglied Reinhold Walther der auf insgesamt 18 Jahre Tätigkeit als Gemeinderat zurückblicken kann.

43 000 Euro erhält der Markt als Ausgleich für coronabedingte Mindereinnahmen an Gewerbesteuer in Jahr 2020. Für das Jahr 2021 gibt es vom Freistaat eine Investitionspauschale in Höhe von 126 000 Euro.

Ein Konzept zur Pflege der kommunalen Grünflächen durch den Bauhof existiert zwar bereits, wurde aber bislang noch kaum umgesetzt. Das soll sich, so die Bürgermeisterin, nun ändern. Wie, das wird zusammen mit dem Bauhof und der Umweltreferentin Martina Sagstetter demnächst im Gemeinderat vorgestellt.

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