Kitzingen

MP+Haustraum in Gefahr: Ein Kitzinger Bauland-Konflikt mit Sprengkraft

Gutgläubige Bauherren erwerben Grundstücke bei einem Immobilienhändler, um sich den Traum der eigenen vier Wände zu erfüllen. Dann droht der Traum zu platzen. Was ist schiefgelaufen?
Ein Haufen Schutt ist alles, was von der Halle auf dem ehemaligen Gewerbegrundstück in der Kaltensondheimer Straße in Kitzingen übrig geblieben ist. Bald sollen dort Wohnhäuser stehen.
Foto: Eike Lenz | Ein Haufen Schutt ist alles, was von der Halle auf dem ehemaligen Gewerbegrundstück in der Kaltensondheimer Straße in Kitzingen übrig geblieben ist. Bald sollen dort Wohnhäuser stehen.

Das Grundstück mit den Flurnummern 2735/2 und 2736 ist kein heimeliger Ort. Jahrelang stand darauf eine verfallene Lagerhalle, langsam zurückerobert von der Natur. Das Wort von der Industriebrache machte die Runde. Dann kam Karl Nestmeier. Der Kitzinger Immobilienmakler kaufte im Sommer 2020 das Areal am Stadtausgang in der Kaltensondheimer Straße, um es zu Bauland zu entwickeln. Gepflegte Ein- und Zweifamilienhäuser, Idylle am Stadtrand. „Wir wollen was Schönes daraus machen“, sagt Nestmeier im Gespräch mit der Redaktion. Die alte Halle ist inzwischen abgebrochen, das Gelände geräumt.

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