Großlangheim

Informationstechnik für die Schulen anschaffen

In der letzten Sitzung des Großlangheimer Marktgemeinderats in der zu Ende gehenden Wahlperiode, die wegen des notwendigen Abstands in Coronazeiten im Kulturhaus stattfand, wurden die notwendigen Beschlüsse zur Informationstechnik in den Schulhäusern Groß- und Kleinlangheims des Schulverbands Kleinlangheim einstimmig gefasst. Bürgermeister Karl Höchner informierte zum Begriff "Schul–IT", dass damit die Ausstattung der Schulen mit modernen Lehrmitteln wie Breitbandanschluss, WLAN Access Point 86, interaktiven Displays mit Soundbar und  Dokumentenkamera samt Zubehör gemeint sei.

Dazu stellt der Freistaat Fördermittel bereit. Die Gesamtkosten für Medientechnik und Leitungsnetz in beiden Schulhäusern belaufen sich auf 158 107 Euro, wobei ein Zuschuss von 66 061 Euro gewährt wird. Das Leitungsnetz für die Kleinlangheimer Schule kostet 23 000 Euro und das für Großlangheim 25 000 Euro, die Leitungsnetze werden nicht bezuschusst. Der Großlangheimer Rat war sich einig, dass nun die Ausschreibungen erfolgen sollen, da es notwendig sei, die Schulen mit modernen Lehrmitteln auszustatten und die hierfür nötige Hard- und Software anzuschaffen. Die Ausschreibung der Installation eines leistungsfähigen Leitungsnetzes soll umgehend in die Wege geleitet werden, da es Voraussetzung für die Bezuschussung der weiteren erforderlichen Komponenten ist.

Einstimmig votierte die Ratsrunde auch dafür aus, dass die Arbeit der ILE (Integrierte Ländliche Entwicklung) im Verbund der Dorfschätzegemeinden fortgesetzt werden soll. So auch der Beschluss der Lenkungsgruppe des Dorfschätzeverbunds im Februar 2018, an den der Bürgermeister erinnerte. Mit dem Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzept (ILEK) zu Jahresbeginn 2019 habe sich gezeigt, dass eine große Zufriedenheit und Zustimmung zur weiteren interkommunalen Zusammenarbeit  besteht, "die grundlegenden Strukturen der Allianz sollen deshalb fortbestehen".

Wie der Bürgermeister weiter ausführte, wurden als Schwerpunktthemen Gewässerentwicklung, Hochwasserschutz, Rückhaltemöglichkeiten, Leerstandsmanagement, Innenentwicklung, Dialog der Generationen, projektbezogene Bürgerinformationen, Bewusstsein für lokale Läden, ÖPNV, Mobilität, gemeinsame Darstellung touristischer Angebote und die ILE-Homepage festgelegt.  Nachdem das Amt für ländliche Entwicklung die erfolgreiche Zusammenarbeit in den im ILEK enthaltenen Handlungsfeldern auf interkomunaler Ebene bestätigt habe, seien auch die Voraussetzungen für die Verlängerung der Förderung der Umsetzungsbegleitung für die nächsten fünf Jahre gegeben, weshalb dieser Beschluss auch notwendig wurde.

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