Wiesentheid

Keine Lösung beim Zirkus und beim Heckenbergweg

Nach wie vor unpassierbar ist der Heckenbergweg in Wiesentheid.
Foto: Andreas Stöckinger | Nach wie vor unpassierbar ist der Heckenbergweg in Wiesentheid.

Beim Punkt Bürgerfragen wollten in der Sitzung des Wiesentheider Gemeinderates zwei Bürger Auskünfte zu zwei Dauerbrennern im Markt. Zum einen bat Matthias Lorey um Auskunft, wie es mit dem seit März 2020 in Wiesentheid festsitztenden Zirkus Solero weiter geht.

Zum anderen fragte Matthias Ruland zum Sachstand des Heckenbergwegs, einem beliebten Fußweg im Ort, über dessen Nutzung die Gemeinde seit Jahren mit dem Anlieger verhandelt. Bürgermeister Klaus Köhler gab in beide Fällen Auskunft, jedoch waren seine Ausführungen auch wegen der Corona-Maske, die er trug, kaum zu verstehen für die rund 30 als Zuhörer bei der Sitzung anwesenden Bürger. Den Beamer und die riesige Leinwand in der Steigerwaldhalle nutzte die Verwaltung ebenso nicht, so dass sich mancher hinterher fragte, was denn da nun Fakt sei.

Zirkus bleibt, bis er wieder auftreten darf

Zum Zirkus Solero hatte Matthias Lorey geschrieben, dass man diesem nun lange genug eine Fläche zur Verfügung gestellt habe. Der Platz vor der Steigerwaldhalle solle nun wieder seine ursprüngliche Form annehmen, so die Anfrage. Außerdem wollte Lorey wissen, ob die Gemeinde wegen des Urins und des Kots der Zirkustiere später dort eventuell den Boden abtragen müsse.

Bürgermeister Klaus Köhler gab dazu eine kurze Antwort. Die Gemeinde habe sich vor Monaten dafür ausgesprochen, "den Zirkus solange zu dulden, bis er wieder auf Reisen gehen und auftreten darf." Das sei derzeit noch nicht der Fall, also bleibe er noch. Zum Thema mit der Verschmutzung könne man keine Aussage treffen.

Heckenbergweg wurde unpassierbar gemacht

Zum Thema Heckenbergweg hatte Köhler wenig Neues. Der beliebte Fußweg an der Bahntrasse in Nähe der Verbandsschule, der sich teils auf Privatgrund befindet, wurde vor einiger Zeit vom Besitzer des anliegenden Grundstücks unbegehbar gemacht. Der Abbruch, der dort liege, sei "ungesichert, eine Gefahrenquelle", monierte Fragesteller Ruland. Gespräche mit der Gemeinde und dem Grundbesitzer verliefen bisher ergebnislos verlaufen.

Hier, so Bürgermeister Köhler, sei man "ratlos. Wenn es eine Lösung gäbe, wäre das Problem längst gelöst." Die gesetzliche Haftung trage der jeweilige Grundstückseigentümer, und das ist nicht der Markt, merkte er abschließend an.

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