Kitzingen

Kitzinger Metzger Götz-Ulrich Wachter feiert 80. Geburtstag

Täglich ist Götz-Ulrich Wachter im Büro seines Familienbetriebes zu finden.
Foto: Gerhard Bauer | Täglich ist Götz-Ulrich Wachter im Büro seines Familienbetriebes zu finden.

Götz-Ulrich Wachter feierte im Kreise von Familie, Mitarbeitern und Freunden unter den Auflagen der Corona-Pandemie sein 80. Wiegenfest. Der Jubilar wurde am 27. Oktober 1940 in Bad Kutowa in Schlesien geboren. Mit zehn Jahren kam er nach Kitzingen, wo ein Bruder seines Vaters schon vor dem Krieg ein Feinkostgeschäft nahe der katholischen Kirche betrieb. Vater Ulrich, Mutter Elisabeth und Schwester Monika eröffneten 1950 die Metzgerei Wurst Wachter. Götz Wachter hingegen musste die Schulbank drücken und wurde dort wegen mangelnder Deutschkenntnisse zurückgestuft.

Nach der Schule begann der Jubilar seine Ausbildung im väterlichen Betrieb in der Repperndorfer Straße 4. Bis heute erinnert er sich an das Geschäft im Erdgeschoss, während der Handwerksbetrieb im ersten Stock lag. Damals holten die Gesellen Frischfleisch aus dem Schlachthof im Handwagen ab, in der heutigen Zeit alleine aus Hygienegründen unvorstellbar. Der Gesellenausbildung folgte die Meisterprüfung, mit der sich Götz Wachter in die Reihe seiner Vorfahren einreihte, denn schon der Großvater hatte in Schlesien eine Fleischerei betrieben.

1973 erfolgten Neubau und Umzug in das Gebäude schräg gegenüber in der Repperndorfer Straße 3a. Im Laufe der Jahre betrieb das Unternehmen Ladengeschäfte in der Falterstraße 21, Am Krainberg 1 und seit 1992 am Königsplatz. 1959 lernte er Rommy Leuschner aus Kitzingen kennen, die er 1969 heiratete. Heute ist der Jubilar der "Häuptling" im Betrieb, unterstützt von den langjährigen Mitarbeiterinnen Bärbel Fuchs und Renate Seitz. Während einige Wurstsorten zugekauft werden, stellt Wurst-Wachter Wurst und vor allem Salate selbst her. Götz Wachter verfolgt dabei zwei Leidenschaften: seine Metzgerei und Autos. Mit seiner beruflichen Leidenschaft sitzt er täglich im Büro und steuert seinen Betrieb. Außer in der TGK war er in keinem Verein und auch den schlesischen Heimatort hat er nie wieder besucht.

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