Kitzingen

MP+Mordender Pfleger: Kein Prozess gegen seine Job-Vermittlerin

Die Staatsanwaltschaft stellt die Ermittlungen ein. Die Agenturchefin, die den Hilfspfleger nach Kitzingen vermittelt hatte, ist vom Verdacht der Falschaussage befreit.
Wegen dreifachen Mordes wurde ein 38-jähriger Hilfspfleger vom Landgericht München I im Oktober 2020 zu lebenslanger Haft verurteilt - auch für den Mord an einem 84-jährigen Mann im Landkreis Kitzingen. Die Agenturchefin, die den Hilfspfleger vermittelt hatte, muss nicht vor Gericht.
Foto: Peter Kneffel, dpa | Wegen dreifachen Mordes wurde ein 38-jähriger Hilfspfleger vom Landgericht München I im Oktober 2020 zu lebenslanger Haft verurteilt - auch für den Mord an einem 84-jährigen Mann im Landkreis Kitzingen. Die Agenturchefin, die den Hilfspfleger vermittelt hatte, muss nicht vor Gericht.

Die Chefin der unterfränkischen Agentur, die den Hilfspfleger Gregorsz W. im Jahr 2018 zu einem seiner späteren Mordopfer im Landkreis Kitzingen vermittelte, steht nicht länger unter Verdacht, als Zeugin vor Gericht gelogen zu haben. Das erfuhr diese Redaktion jetzt auf Nachfrage bei der Staatsanwaltschaft München.Der 38-jährige Gregorsz W. war im Oktober 2020 wegen dreifachen Mordes an ihm anvertrauten Senioren zu einer lebenslangen Haftstrafe verurteilt worden.

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