FRANKENBERG

Schloss Frankenberg: Insolvenzverwalter glaubt an Rettung

Die Nachricht der vorläufigen Insolvenz der Aagland'schen Hotel- und Gaststättengesellschaft GmbH auf Schloss Frankenberg ist in der Region mit Bestürzung aufgenommen worden. Doch der vorläufige Insolvenzverwalter Jochen König von der Kanzlei Raab & Kollegen blickt hoffnungsvoll in die Zukunft.
Beliebtes Ausflugsziel: Viele Weinfreunde besuchten wieder das traditionelle Weinfest auf Schloss Frankenberg an Christi Himmelfahrt. Gesprächsthema war natürlich die vorläufige Insolvenz, von der das Café im Amtshaus betroffen ist.
Foto: Gerhard Krämer | Beliebtes Ausflugsziel: Viele Weinfreunde besuchten wieder das traditionelle Weinfest auf Schloss Frankenberg an Christi Himmelfahrt.

Betroffen von der momentanen Situation ist der Betrieb im Amtshaus, in das Roland Belz ein Café hatte einbauen lassen.

Nach dem Tod des Unternehmers im Februar geriet das Unternehmen in Schieflage, weil laut König die Umsätze noch nicht für eine Kostendeckung gereicht hätten und die Finanzierung durch den Unternehmer nun fehlte. Zudem sei die GmbH nach dem Tod von Roland Belz führungslos gewesen.

Roland Belz hatte mit Schloss Frankenberg und der Meierei viel vor und in den vergangenen drei Jahren für die Sanierung bereits hohe Summen aufgebracht. Die Witwe des Unternehmers, Irmgard Belz, sagte, dass sie erst einmal schauen müsse, was machbar wäre und wie es zu finanzieren sei. Sie ist gewillt, das Projekt fortzuführen, wenn auch langsamer.

Momentan wird laut König versucht, mit den rund 20 Mitarbeitern den Geschäftsbetrieb aufrecht zu erhalten. „Ich bin relativ zuversichtlich“, sagte König, für den das Verfahren eine gewisse Herausforderung darstellt.

Dass Schloss Frankenberg in der näheren und weiteren Region noch immer eine hohe Anziehungskraft besitzt, bewies die unüberschaubare Menge, die am Vatertag wieder zum Weinfest in den Innenhof und den Gartenbereich des Schlosses strömte – und das, obwohl in diesem Jahr erstmals Eintritt verlangt wurde. An vielen Tischen war denn auch die vorläufige Insolvenz ein Thema, aber mit dem Tenor: „Es muss weitergehen!“

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