Marktsteft

Startschuss für die Hafensanierung in Marktsteft

Der Startschuss für die Sanierung des Alten Hafens in Marktsteft fiel mit (von links) stellvertretendem Landrat Robert Finster, MDL Barbara Becker, Baudirektorin Daniela Kircher, Bezrikstagspräsident Erwin Dotzel, Bürgermeister Harald Kopp, Bürgermeister Thomas Reichert und Architekt Friedrich Staib.
Foto: Robert Haaß | Der Startschuss für die Sanierung des Alten Hafens in Marktsteft fiel mit (von links) stellvertretendem Landrat Robert Finster, MDL Barbara Becker, Baudirektorin Daniela Kircher, Bezrikstagspräsident Erwin Dotzel, ...

"Das ist ein ganz wichtiger Tag für Marktsteft", sagte am Montagvormittag Stadtrat Dieter Haag auf dem Weg zum Alten Hafen. Und so wie Haag übers gesamte Gesicht strahlte, nicht nur ein wichtiger, sondern auch ein freudiger Tag für die Stadt. Denn Bürgermeister Thomas Reichert enthüllte kurz darauf unter Teilnahme vieler Prominenz die Bautafel für die Sanierung des Alten Hafens, ein Projekt, um das lange gerungen wurde.

Vor neun Jahren, so Reichert in seiner kurzen Rede, hatte die Stadt das Gelände des ältesten Binnenhafens Bayerns erworben. Nachdem einige Privatprojekte gescheitert waren, musste die Stadt wohl selber die Sanierung der Gebäude und des Geländes übernehmen. Die Suche nach einem Standort für die Umweltstation des Landkreises und der Zuschlag für Marktsteft brachte Bewegung in das Projekt. Neben der Station sollen dort ein kleines Hotel, Gastgewerbe und weiteres untergebracht werden.

Zuschüsse gesammelt

Das Problem dabei: Die Kosten für das Unternehmen, die sich zwischenzeitlich auf rund 7,5 Millionen Euro belaufen. Hier war Reichert rührig und konnte insgesamt über sechs Millionen Euro an Zuschüssen aus den verschiedensten Töpfen sammeln. Und deshalb waren zum kleinen Festakt vor den Toren des Hafens am Montagvormittag auch die wichtigsten Helfer und Vertreter der Zuschussgeber versammelt, um, so Reichert, gemeinsam "ein neues Kapitel aufzuschlagen und die Grundlagen für die nächsten Jahrzehnte zu legen".

"Nichts ist stärker, als eine Idee, deren Zeit gekommen ist – und es war Zeit", sagte etwa MdL Barbara Becker zu dem Projekt, für das sie sich als Fürsprecherin eingesetzt hatte. Sie sprach der Stadt ein Kompliment aus für den Mut, das Projekt in Angriff zu nehmen, für das Vertrauen in die Beteiligten und die Zuversicht, dass es gelinge. Bezirkstagspräsident Erwin Dotzel freute sich, in den mit vielen Denkmälern gesegneten Landkreis Kitzingen Zuschüsse für die Umweltstation geben zu können, für eine "bedeutende und besondere Maßnahme".

Teils heftige Diskussionen

"Turbulenzen waren da", sagte stellvertretender Landrat Robert Finster über die teils heftigen Diskussionen in den Gremien des Landkreises, nachdem es in Marktsteft doch zu zeitlichen Verzögerungen im Ablauf gekommen war, "wir haben es aber ganz gut gelöst". Finster stellte auch fest, dass der Hafen in Marktsteft über die Jahre doch nicht so im Fokus stand, wie er eigentlich hätte sollen.

Die eigentlichen Bauarbeiten werden, so der Bürgermeister, am 6. April beginnen und zwar "im Jahr 2021" wie er leicht ironisch betonte. Schon in der Februarsitzung des Stadtrats hatte Reichert erste Auftragsvergaben bekannt gegeben: Sowohl für die Gerüstbauarbeiten, als auch beim Anlagenrückbau waren die Submissionsergebnisse unter den Kostenvoranschlägen des Architekten gelegen.

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