Kitzingen

Tote Schweine: Verdacht auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz

Nach dem Tod von 400 Tieren im Landkreis Kitzingen: Polizei und Staatsanwaltschaft haben ein Ermittlungsverfahren gegen den Landwirt eingeleitet.
400 Schweine verendeten in einem Stall im Landkreis Kitzingen - hier ein Symbolbild. Jetzt wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Landwirt eingeleitet.
Foto: Friso Gentsch, dpa | 400 Schweine verendeten in einem Stall im Landkreis Kitzingen - hier ein Symbolbild. Jetzt wurde ein Ermittlungsverfahren gegen den Landwirt eingeleitet.

Im Fall des Schweinemastbetriebes im Landkreis Kitzingen, in dem am Donnerstag rund 400 tote Schweine gefunden wurden, gab es am Freitag noch keine weiteren Erkenntnisse. Wie die Pressestelle des Polizeipräsidiums Unterfrankens auf Anfrage mitteilte, wurde in Abstimmung mit der Würzburger Staatsanwaltschaft ein Ermittlungsverfahren wegen des Verdachts auf Verstoß gegen das Tierschutzgesetz eingeleitet. Weitere Informationen gab es mit Hinweis auf „laufende Ermittlungen“ nicht.

Auch wo sich der Mastbetrieb befindet, wurde bisher nicht bekannt gegeben. Wie berichtet, war in der Nacht zum Donnerstag in dem Stall eines Mastbetriebes die Stromversorgung unterbrochen, was zu einem Ausfall der Lüftungsanlage führte. Der Landwirt hatte dann am frühen Morgen die Polizei informiert. In dem Stall hatten sich insgesamt 600 Mastschweine befunden; 400 von ihnen verendeten.

Die letzte Kontrolle des Betriebes war vor einem Jahr durch das Kitzinger Veterinäramt erfolgt. Damals waren sowohl die Lüftungs- als auch die Alarmanlage nicht beanstandet worden.

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