Marktbreit

Tourismusverband MainDreieck hat alle Ratsbeschlüsse

Unter den Augen der drei Marktbreiter Bürgermeister Sven Biebelriether, Florian Wallochny und Harald Kopp (von links) zieht Rätin Christine Müller aus 13 Losen den neuen Besitzer für ein Baugrundstück in Gnodstadt.
Foto: Robert Haass | Unter den Augen der drei Marktbreiter Bürgermeister Sven Biebelriether, Florian Wallochny und Harald Kopp (von links) zieht Rätin Christine Müller aus 13 Losen den neuen Besitzer für ein Baugrundstück in Gnodstadt.

Mit dem Stadtrat Marktbreit am Montagabend haben nun alle zwölf Gemeinden der ILE Maindreieck der Satzung für einen eigenen Tourismusverband zugestimmt. Jetzt muss nur noch das Landratsamt Würzburg dem Satzungsentwurf zustimmen, dann kann der kommunale Zweckverband mit einer ersten Verbandsversammlung Fahrt aufnehmen.

Noch einmal klärte Allianzmanager Bastian Lange über die Hintergründe des Tourismusverbandes auf: Schon bei der Gründung der Allianz Maindreieck war das Thema Freizeit und Tourismus einer der Schwerpunkte im integrierten ländlichen Entwicklungskonzept gewesen. Bei der ersten Bearbeitung des Themas konnte unter den zwölf Gemeinden aus zwei Landkreisen aber keine Einigung erzielt werden. Denn anfangs war eine zentrale Informationsstelle in Ochsenfurt geplant.

Erst weitere Gespräche brachten dann ein neue Lösung, nach der die vorhandenen vier Tourismusinformationen als "Satelliten" eingebunden werden sollten, zu denen jetzt neu auch in Sulzfeld eine Info-Stelle kommt. Auch für die unterschiedliche Größe der beteiligten Gemeinden und der ebenfalls sehr unterschiedlichen touristischen Bedeutung konnte mit einem Vier-Säulen-Modell bei der Finanzierung des Zweckverbandes eine Lösung gefunden werden: Der jährliche Beitrag einer Kommune errechnet sich nach der Einwohnerzahl, der Steuerkraft, der Bettenzahl und einem Sockelbeitrag.

Vorerst keine eigener Geschäftsführer

Insgesamt werden für den Zweckverband jährliche Kosten in Höhe von 150 000 Euro veranschlagt, auf Marktbreit kommen dabei rund 12 700 Euro zu. Allerdings noch nicht gleich, denn in den ersten Jahren wird es für den Verband keinen eigenen Geschäftsführer geben, diese Aufgabe wird vom Allianzmanager mit erledigt, was die Kosten deutlich senkt.

13 Bewerber gab es für eine Bauplatz im Geißlingr Weg in Gnodstadt - Rätin Christine Müller zog den glücklichen Gewinner anonym in öffentlicher Sitzung.

245 000 Euro wird Marktbreit in die Sanierung von Kanälen im südöstlichen Stadtbereich investieren. Neben der Verlegung von rund 1,5 Kilometer Inliner-Schläuchen werden auch 45 Schächte bearbeitet. Die Arbeiten sollen im kommenden Jahr beginnen.

Wahlhelfer gesucht

Auch Marktbreit beteiligt sich am Netzwerk jüdischer Friedhof Rödelsee, mit dem in den kommenden Jahren ein Wissens- und Vermittlungsnetzwerk entstehen soll. Die Kosten für die Stadt belaufen sich auf höchstens 1366 Euro.

In der Bachgasse wird es keinen weiteren Poller auf dem Gehsteig geben, um eine Hausfassade vor Spritzwasser vorbeifahrender Fahrzeuge zu schützen. Das würde den Verkehr in der engen Straße unnötig behindern, vor allem beim Einsatz von Rettungsfahrzeugen, und Folgeanträge auch in anderen Teilen der Stadt nach sich ziehen, so die Argumente der Ratsmehrheit.

Noch sucht die Stadt Marktbreit Wahlhelfer für die Bundestagswahlen am 26. September. Interessenten mögen sich im Rathaus melden.

Wie schon im Anschluss an die Schulverbandssitzungen vor gut zwei Wochen auch diesmal der Appell von Bürgermeister Harald Kopp am Montagabend: "Bitte lasst Euch alle impfen."

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