Prichsenstadt

Viele Brunnen: Sorge um Grundwasserentnahme in Prichsenstadt

Die Trockenheit in Unterfranken nimmt zu, gleichzeitig werden immer mehr privat gebohrte Brunnen beantragt. Das führte nun in Prichsenstadt zu einer Grundsatzdiskussion.
Symbolfoto: Eine Frau gießt Margeriten.
Foto: Swen Pförtner, dpa | Symbolfoto: Eine Frau gießt Margeriten.

Auch wenn der Mai mehr Regen als Sonne mit sich brachte, so ist die Trockenheit in Unterfranken weiterhin ein Problem. Am meisten leidet darunter der Grundwasserspiegel. Das zeige sich in der historischen Altstadt von Prichsenstadt und werde sich, so Bürgermeister René Schlehr, auch in den Ortsteilen fortsetzen.Einer der Gründe für das Absinken des Grundwassers sei, sagte er der jüngsten Ratssitzung, dass „immer mehr privat gebohrte Brunnen zur reinen Gartenwässerung“ beantragt würden. Das, so Schlehr weiter, sei zwar nicht verboten.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung