Würzburg

DDR-Jugendknast beeinflusst Urteil im Drogenprozess

Eine 51-jährige Kitzingerin stand wegen Drogenhandels und Waffenbesitzes vor Gericht. Der Richter fällte ein bemerkenswertes Urteil, das eher als Lebenshilfe zu verstehen ist.
Ein gerechtes Urteil soll die richtige Balance finden. Das verkörpert die Symbolfigur der Justitia.
Foto: ped soe nie, dpa | Ein gerechtes Urteil soll die richtige Balance finden. Das verkörpert die Symbolfigur der Justitia.

Seit fünf Jahren ist Konrad Döpfner am Landgericht Würzburg Vorsitzender einer Großen Strafkammer mit großem Spielraum beim Urteil. Zum ersten Mal hat er jetzt einen Prozess, obwohl es um Drogen und Dealen ging, mit einer Geldstrafe beendet und einer nicht vorbestraften Hartz-IV-Empfängerin aus Kitzingen in sehr persönlichem Ton gewünscht, dass es ihr mit ärztlicher Hilfe gelingen möge, aus ihrem Leben "noch etwas zu machen". Die Frau ist 51 Jahre alt.

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