Roden

750 Euro Zuschuss für Glockenreparatur

Ein Bauantrag zur Errichtung eines Einfamilienhauses mit Carport/Garage im Bereich Zeilbaum lag dem Gemeinderat in seiner Sitzung am Montag im Rathaus vor. Das Problem dabei war, dass sich die Fläche, auf der das Haus entstehen soll, im Außenbereich befindet, wo Bauen nach dem bayerischen Baugesetz nur in sehr wenigen Ausnahmefällen möglich ist. Mit sieben gegen zwei Stimmen beschloss der Gemeinderat, dem Bauvorhaben zuzustimmen, sofern eine der Ausnahmeregeln gegeben sein sollte; die Erschließung könne über eine Zweckvereinbarung verwirklicht werden.

Einem Antrag der katholischen Kirchenstiftung Ansbach auf Zuschuss für die knapp 2500 Euro teure Reparatur eines Glockenklöppels der Ansbacher Kirche kam der Gemeinderat nach. Das Gremium beschloss einstimmig, 30 Prozent der Kosten, also knapp 750 Euro, zu übernehmen.

Bürgermeister Johannes Albert berichtete, dass er zusammen mit einem Energieberater das Dorfgemeinschaftshaus in Ansbach angeschaut habe. Der Berater habe vorgeschlagen, das Gebäude zu dämmen, was mit bis zu 20 Prozent gefördert werde. Bei einer Umstellung der Heizung von Öl auf Pellets oder Hachschnitzel sei mit einer Förderung von bis zu 45 Prozent zu rechnen. Photovoltaik sei sinnvoll für den Eigenverbrauch. Nachdem im Bereich der Bühne Schäden am Putz aufgetreten seien, müsse auch die Fassade erneuert werden.

Zunächst muss laut Albert nun geklärt werden, welche Maßnahmen durchgeführt werden sollen oder ob sogar eine Komplettsanierung des Dorfgemeinschaftshauses in Frage kommen könnte. Danach werde zusammen mit dem Energieberater über weitere mögliche Förderungen beraten. Möglicherweise könne man über das Projekt "Integrierte ländliche Entwicklung" (ILE) Fördergelder erhalten, meinte Christoph Henlein. Bürgermeister Albert will sich beim Amt für ländliche Entwicklung erkundigen, ob dies möglich ist.

Räum- und Streuplan

Zusammen mit Vorarbeiter Rolf Volkert hat Bürgermeister Albert einen Räum- und Streuplan festgelegt, wonach zunächst die Hanglagen in beiden Ortsteilen angefahren werden. Dies sind in Roden: Am Kist, Am Gschilch, Schützenstraße, Oberdorfstraße, Dertinger Hof, Am Spielplatz, Gartenstraße, Neunmorgen. Hanglagen in Ansbach sind: Urspringer Weg, Am Weber, Am Wingert, An der Zehntkufe, Dorfstraße, Schulberg. Wenn die Hanglagen in beiden Ortsteilen erledigt sind, folgen die restlichen Gemeindestraßen.

Bislang kontrollieren und entscheiden die Verantwortlichen vor Ort, wann gestreut werden muss. Um Doppelarbeit zu vermeiden regte Stefan Weyer an, sich nach Möglichkeit vom Landkreis, der die Kreisstraßen abfährt, über dessen Ergebnisse informieren zu lassen. Bürgermeister Albert will nachfragen, ob dies möglich ist.

Die Grüngutdeponie ist laut Albert am 23. Oktober, 6. November, 20. November und 4. Dezember jeweils von 14 bis 16 Uhr geöffnet.

Schließlich hatte der Bürgermeister noch die für die Gemeinde gute Nachricht, dass der Kanalbau in der Dorfstraße in Ansbach mit 400 000 Euro gefördert worden sei; das sei mehr als ursprünglich angenommen und entspreche 80 Prozent der Kosten.

In Sachen der in der Bürgerversammlung kritisierten Schulbusverbindung von Marktheidenfeld nach Ansbach habe er am Landratsamt Verbesserungen angeregt, sagte Albert auf Nachfrage von Stefan Fröhlich.

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