Eußenheim

Alltagshelden: "Wir Bauern müssen weiter machen"

Ein halbes Jahr nach dem großen Lockdown fragten wir erneut bei jenen nach, die das öffentliche Leben im Frühjahr aufrecht erhielten. Heute: Kreisbäuerin Maria Hoßmann.
Kreisbäuerin Maria Hoßmann vemisst eine angemessene Wertschätzung für die Arbeit der Landwirte.
Foto: Patty Varasano | Kreisbäuerin Maria Hoßmann vemisst eine angemessene Wertschätzung für die Arbeit der Landwirte.

"Ich habe das Gefühl, dass die Wertschätzung von damals, als der erste Lockdown kam, nicht mehr da ist." Das sagt Kreisbäuerin Maria Hoßmann aus Eußenheim (Lkr. Main-Spessart), wenn sie ein halbes Jahr zurückblickt. Im Frühjahr hätten die Menschen Angst gehabt, krank zu werden und nicht mehr einkaufen zu können. Viele hätten sich Sorgen um ihre Ernährung gemacht, etliche sogar Mehl gehortet, wunderte sich Maria Hoßmann damals.Sie und ihr Mann Klemens gehören zu denen, die die Versorgung der Bevölkerung mit Nahrung sicherstellen.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung