Holzkirchen

Als der Kaiser den Südost-Spessart für elf Höfe verschenkte

Es klingt nach einem schlechten Geschäft. Kaiser Ludwig der Fromme tauschte 9000 Hektar Wald gegen 225 Hektar Ackerland. Warum es sich für ihn rechnete. 
Der Südost-Spessart - hier der Blick auf Glasofen und Marienbrunn – zeigt sich heute reich an Ackerfläche. Da wollten die mittelalterlichen Reisekaiser auch hin: dass die Wälder gerodet und zu Ackerland wurden, die wiederum ihre Rasthöfe versorgen konnten.
Foto: Adolf Spreng/Film-Photo-Ton-Museumsverein | Der Südost-Spessart - hier der Blick auf Glasofen und Marienbrunn – zeigt sich heute reich an Ackerfläche. Da wollten die mittelalterlichen Reisekaiser auch hin: dass die Wälder gerodet und zu Ackerland wurden, die wiederum ihre Rasthöfe versorgen konnten.

Der Gütertausch von 839 im Südostspessart ist ein Beispiel dafür, wie die damaligen großen Landübertragungen der Karolinger an Reichsklöster wie Fulda der Stärkung der königlichen Reichsgewalt dienten. Das fuldische Kloster Holzkirchen in der Grafschaft Remlingen war damals ein wichtiges königliches Etappenziel.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung