Eußenheim

MP+Aus für Familienbäckerei Rudolph in Main-Spessart nach fast 115 Jahren

Thomas Rudolph aus Eußenheim schließt all seine Filialen. Für einige Filialen und die Backstube gibt es schon regionale Nachfolger – aber nicht nur Bäckereien.
Thomas Rudolph und seine Lebensgefährtin Susanne Schnabel (links) schließen die Bäckerei Rudolph in Eußenheim. Rudolph hat den Familienbetrieb 1995 von seinen Eltern Gertraud und Herbert Rudolph übernommen. Helmut Bregenzer von Maxl Bäck übernimmt zwei Filialen, Thomas und Irmgard Wolf richten in der Backstube eine Catering-Küche ein (von rechts).
Foto: Aurelian Völker | Thomas Rudolph und seine Lebensgefährtin Susanne Schnabel (links) schließen die Bäckerei Rudolph in Eußenheim. Rudolph hat den Familienbetrieb 1995 von seinen Eltern Gertraud und Herbert Rudolph übernommen. Helmut Bregenzer von Maxl Bäck übernimmt zwei Filialen, Thomas und Irmgard Wolf richten in der Backstube eine Catering-Küche ein (von rechts).

2023 hätte die Traditionsbäckerei Rudolph aus Eußenheim ihr 115-jähriges Bestehen feiern können. Doch so weit wird es für die in vierter Generation geführter Familienbäckerei nicht kommen. Denn in Eußenheim geht eine Ära zu Ende, wenn Thomas Rudolph den Bäckereibetrieb, den er 1995 von seinem Vater Herbert Rudolph übernommen hatte, zum 30. September aufgibt.Neue Bäckereifilialen in Eußenheim, Karlstadt und KarlburgDer Grund: Rudolph findet keinen Nachfolger für die Bäckerei – eine, wie er sagt, große Herausforderung, die auch zahlreiche andere Handwerksberufe trifft.

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