Marktheidenfeld

Betrugsversuch: Marktheidenfelderin gibt ihre Bankdaten preis

Symbolbild: Polizei.
Foto: Roland Pleier | Symbolbild: Polizei.

Ein 83-Jährige aus einem Marktheidenfelder Ortsteil wurde Opfer eines Betrugs. Am Freitagmorgen erhielt sie eine E-Mail, angeblich von ihrer Bank. Darin wurde sie aufgefordert, sich für ein neues Online-System namens „CISC“ zu registrieren. Die Dame klickte den in der Mail stehenden Link an und gab in den gefälschten, aber täuschend echt aussehenden Seiten ihre persönlichen Daten inklusive PIN ihres Online-Bankings an.

Sie bekam anschließend Nachricht, dass sich in den nächsten Tagen ein Bankangestellter telefonisch bei ihr melden werde. In diesen betrügerischen Telefonaten werden die Opfer dann in der Regel zu betrügerischen Überweisungen bewegt. Glücklicherweise erzählte die 83-Jährige zwei Stunden später einem Verwandten von dem Vorfall, der den Betrugsversuch erkannte. So konnte der Zugang zum Online-Banking rechtzeitig gesperrt und die Seniorin vor einem Schaden bewahrt werden.

Die Polizei Marktheidenfeld warnt vor derartigen und ähnlichen Betrugsmaschen. Im Zweifelsfall sollten Adressaten solcher E-Mails, die zumeist am Wochenende eingehen, vor anklicken eines Links oder Preisgabe persönlicher Daten Kontakt mit ihrer Bank aufnehmen, oder sich im Internet oder bei der Polizei informieren.

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