Gemünden

Blauhelmsoldaten üben im Raum Hammelburg/Gemünden

Das Vereinte Nationen Ausbildungszentrum Bundeswehr (VNAusbZBw) übt vom 22. bis zum 29. Oktober im Raum Hammelburg/Gemünden. Die Übung unter dem Namen „BLUE BANNER II“ bildet den Abschluss des nationalen Militärbeobachter-Lehrgangs, heißt es in einer Pressemitteilung der Stadt Karlstadt.

Für die 21 Teilnehmer stelle die Übung den Höhepunkt ihrer Ausbildung zum „United Nations Military Observer“ dar. Mit diesem Lehrgang leiste das VNAus-bZBw einen wichtigen Beitrag zur Bereitstellung von ausgebildetem Fachpersonal für Einsätze unter dem Mandat der Vereinten Nationen.

Trotz der aktuell schwierigen Bedingungen und Einschränkungen durch die Corona-Pandemie findet die Ausbildung daher in angepasster Form statt.

Verhandlung mit Konfliktparteien

Während der Abschlussübung müssen die zukünftigen Militärbeobachter zahlreiche Situationen meistern, die ihnen möglicherweise auch bei ihren zukünftigen Einsätzen begegnen werden. Dazu gehören beispielsweise der Umgang und die Verhandlung mit den Führern der örtlichen Konfliktparteien. Die Berücksichtigung der Bedürfnisse und Lebensumstände der Zivilbevölkerung in den jeweiligen Kriegs- und Krisengebieten ist dabei ebenfalls ein wesentlicher Bestandteil der Ausbildung.

Als Besonderheit wird diesmal eine Fluss-Patroulle mit Motorbooten auf dem Main zwischen Gemünden und Harrbach durchgeführt.

„Wer diesen Lehrgang erfolgreich absolviert hat, kann danach auch im fordernden Einsatz bestehen“, sagt Oberst Werner Klaffus, der Kommandeur Vereinte Nationen Ausbildungszentrum Bundeswehr aus Hammelburg.

Nach erfolgreichem Abschluss des Lehrgangs werden die Teilnehmer dann weltweit in Krisenregionen entsandt, um dort zur Stabilisierung der Sicherheitslage beizutragen. Meist findet der Einsatz unter besonderen Bedingungen statt. Die "United Nations Military Observer" seien grundsätzlich unbewaffnet – ihre Waffe sei das Wort, betont Oberst Klaffus.

Neben den bereits erwähnten Booten werden bis Ende Oktober zahlreiche weiße UN-Geländewagen, aber auch gepanzerte Transportfahrzeuge und ein Hubschrauber im Übungsraum zu sehen sein. Das VNAusbZBw bittet die Zivilbevölkerung, mögliche Behinderungen zu entschuldigen.

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