Hafenlohr

Die außergewöhnliche Töpferkunst von David Hettiger aus Hafenlohr und seine größte Vase der Welt

Aus der Geschichte Main-Spessarts (118): Weithin bekannt wurde Töpfer David Hettiger, als er 1925 eine riesige Vase von zwei Meter Höhe auf der Töpferscheibe drehte. Zeitungen weltweit berichteten von seiner Arbeit in der Werkstatt in Hafenlohr.
Töpfer David Hettiger bei der Arbeit. Die Farb- und Formschönheit seiner Töpferware zog in den 1920er Jahren die Kundschaft von weit her an.
Foto: Spessartmuseum | Töpfer David Hettiger bei der Arbeit. Die Farb- und Formschönheit seiner Töpferware zog in den 1920er Jahren die Kundschaft von weit her an.

"Ich bin ein Töpfer und eines Töpfers Sohn. Gott schuf den Adam schon aus Ton", wird als Leitspruch des Hafenlohrer Töpfers David Hettiger (1876-1957) überliefert. Ihm gelang es, das traditionelle Töpferhandwerk und Hafenlohr, seinen Wohn- und Arbeitsmittelpunkt, über den Nahbereich hinaus bekannt zu machen. Seit 1376 führte der zur Unterscheidung von der Stadt Lohr Niederlohr genannte Ort zunächst nur gelegentlich, vom 15. Jahrhundert an aber bis heute einen Namen, der die Verbindung mit der Hafnerei, wie das Töpferhandwerk im Süddeutschen bezeichnet wird, deutlich macht: Häfnerlohr, Hafenlohr. Deshalb ...

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