Karlstadt

Die Sieger der Mathe-Olympiade im Landkreis Main-Spessart

Die Preisträger der 19. Mathe-Olympiade Main-Spessart wurden von Landrat Thomas Schiebel, Oberstudienrätin Christine Streib und Sparkassen-Bezirksdirektor Peter Schmitt geehrt.
Foto: Jürgen Kamm | Die Preisträger der 19. Mathe-Olympiade Main-Spessart wurden von Landrat Thomas Schiebel, Oberstudienrätin Christine Streib und Sparkassen-Bezirksdirektor Peter Schmitt geehrt.

Kniffelige Aufgaben lösen und den Lösungsweg so aufschreiben, dass ein anderer, besonders der Mathematiklehrer, ihn versteht – dieser Herausforderung stellten sich bei der 19. Mathematikolympiade Main-Spessart, kurz „MOMS“, insgesamt 108 Schüler der fünften bis achten Klassen von Gymnasien.

Beste Werbung für Mathe

Gerade das Aufschreiben oder Dokumentieren des Lösungsweges sei am schwersten, stellte Organisatorin Christine Streib bei der Siegerehrung im Schwanensaal der Karlstadter Sparkasse fest. Genau das sei aber letztlich die beste Werbung für Mathematik.

Die Sparkasse und der Landkreis unterstützen den Mathe-Wettbewerb für Schüler schon seit Jahren. Für Landrat Thomas Schiebel war es die zehnte Siegerehrung, für die 20. Mathematikolympiade im kommenden Jahr wird man sich etwas Besonderes einfallen lassen. Sicher ist: „Wir werden das so lange anbieten und darum kämpfen, dass es Preise sowie die Siegerehrung gibt, wie Ihr mitmacht“, versprach Streib.

75 Schüler in zwei Runden

An dem Mathematik-Wettbewerb beteiligten sich in der ersten Runde 96 Schüler, in der zweiten Runde kamen zwölf neue dazu, beide Runden absolvierten 75 Schüler. Besonders freute es die Organisatorin Streib, dass 30 Fünftklässler dabei mitmachten, der Fortbestand sei also gesichert.

Die Preise bestanden aus Karoblocks und Kugelschreibern mit Landkreis-Logo sowie Gummibärchen zusätzlich zu den Urkunden. Die Lehrer, die als Korrektoren mitgewirkt hatten, bekamen Bocksbeutel mit Landratsschoppen spendiert.

Als Hausherr lobte Gebietsdirektor Peter Schmitt von der Sparkasse, dass sich die Schüler in ihrer Freizeit mit kniffeligen Aufgaben beschäftigt hätten. Er verglich das mit dem Fußballspiel – da hätten einige Spieler sich mit zusätzlichen Training hochgearbeitet und konnten nun bei der Weltmeisterschaft mitarbeiten. Die Einstellung „ich mache etwas mehr“ sei eine gute Basis für Schule und Beruf.

Diesen virtuellen Ball griff Landrat Thomas Schiebel sogleich auf. Mathematik sei nicht so populär wie Fußball, aber er sei sich sicher, an den Aufgaben aus der Mathe-Olympiade würde mancher Spieler scheitern. Mathematik sei auch wichtig für das Berufsleben, in der digitalen Welt drehe sich vieles um Algorithmen. Doch manches bleibe besser analog – wie die Siegerehrung.

In der fünften Jahrgangsstufe war Pauline Ruppert (5c, Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt) mit 29 Punkten nah dran an den möglichen 30 Punkten und erhielt einen ersten Platz. Einen zweiten Platz erzielte Timo Gehrig, einen dritten Anna-Luisa von Rhein (beide 5a, Friedrich-List-Gymnasium Gemünden).

Bei den sechsten Klassen erreichte kein Teilnehmer die nötige Punktzahl für einen ersten Platz. Zweite Preise gingen an die Teams Tina Feser und Katharina Lehrmann (6d und 6a, Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt) sowie Sina Klug und Clementine Fath (beide 6a, Theodosisus-Florentini-Schule Gemünden). Dritte Preise erreichten Juliane Renner (6a, Friedrich-List-Gymnasium Gemünden), Moritz Wohlfahrt und Pauline Rüppel ((6b und 6c Johann-Schöner-Gymnasium Karlstadt).

In der siebten Jahrgangsstufe ging der erste Preis an das Team Demain Schlegel und David Reinhard, der zweite Preis an das Team Luisa Küber und Jonathon von Rhein sowie der dritte Preis an Anne Sache (alle 7b, Friedrich-List-Gymnasium Gemünden).

29 von 30 Punkten erzielt

Bei den achten Klassen erzielte die Mannschaft aus Jens Feser und Heinrich Jared (beide 8b, Friedrich-List-Gymnasium) mit hervorragenden 29 Punkten den ersten Platz, an Max Lippold und Paul Wohlfahrt (beide 8a, Johann-Schöner-Gymnasium) gingen in Einzelwertung zweite Plätze.

Den bei der nächsten Mathe-Olympiade nicht mehr startberechtigten Teilnehmern der achten Jahrgangsstufe steht im nächsten Jahr der Landeswettbewerb Mathematik offen. Alle Preisträger der Wettbewerbe in Unterfranken sind zum Mathetag der Universität Würzburg eingeladen.

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