Marktheidenfeld

Fertig Motors spendet jeweils 4000 Euro für Tafel und Lebenshilfe

Spendenübergabe bei Fertig Motors am Marktheidenfelder Dillberg: (von links) Wolfgang Hörnig und Sebastian Dosch von der Tafel Marktheidenfeld, Erwin Fertig und Dietmar Hamberger von Fertig Motors mit dem symbolischen Scheck.
Foto: Joachim Spies | Spendenübergabe bei Fertig Motors am Marktheidenfelder Dillberg: (von links) Wolfgang Hörnig und Sebastian Dosch von der Tafel Marktheidenfeld, Erwin Fertig und Dietmar Hamberger von Fertig Motors mit dem ...

Soziales Engagement ist bei Fertig Motors am Marktheidenfelder Dillberg keine einmalige Sache, sondern gehört quasi "zum Geschäftsmodell". Dies gilt umso mehr, da hinter dem renommierten Servomotorenbauer trotz Corona-Pandemie ein "tolles Geschäftsjahr" liegt, wie Geschäftsführer Dietmar Hamberger am Montag bei einer Spendenübergabe an die Marktheidenfelder Tafel betonte. Dieser nachahmenswerte Blick aufs regionale Umfeld zeigte sich bereits beim ersten Lockdown im Frühjahr, als das Unternehmen seinen 116 Beschäftigten einmal pro Woche ein Essen spendierte aus Gaststätten in Marktheidenfeld und Umgebung, die unter dem Lockdown litten.

Nun also eine 4000-Euro-Spende an die Tafel, die damit das Geld beisammen hat, um ihren über zehn Jahre alten Sprinter gegen ein neues Fahrzeug mit Kühleinheit auszutauschen. Der neue Sprinter wird, im März ausgeliefert, erläuterte Sebastian Dosch, Vorsitzender des Vereins. Die Spende der Firma Fertig sei "ein wirklich wichtiger Beitrag" für den er herzlich dankte. Im Moment versorge die Tafel rund 70 Familien mit zum Teil mehreren Kindern. Dosch: "Die Leute sind wirklich auf die Tafel angewiesen."

Knapp 100 ehrenamtliche Mitarbeiter

Und die Tafel wiederum auf ihre Fahrzeuge, betonte Wolfgang Hörnig, der beim Verein für die Logistik zuständig ist. Es seien sieben, acht Fahrer, die nicht nur die Lebensmittelmärkte der Umgebung abfahren, sondern auch die Versorgungsfahrten von den Zentrallagern für alle Tafeln in Main-Spessart übernehmen. Wie Dosch auf Nachfrage von Firmengründer Erwin Fertig ergänzte, könne er auf knapp 100 ehrenamtliche Mitarbeiter bauen, die in drei Teams abwechselnd zum Einsatz kommen. 

Den ersten Einsatz an der neuen Werkbank der Lebenshilfe beobachten (von links) Erwin Fertig, Armin Grein, Dietmar Hamberger und Marlies Grollmann.
Foto: Lebenshilfe MAR | Den ersten Einsatz an der neuen Werkbank der Lebenshilfe beobachten (von links) Erwin Fertig, Armin Grein, Dietmar Hamberger und Marlies Grollmann.

Weil die Spendenfreudigkeit nach den Beobachtungen von Dietmar Hamberger in diesem Jahr allgemein, wohl durch Corona, nicht so ausgeprägt gewesen sei, hat das Unternehmen noch eine zweite Einrichtung bedacht: die Lebenshilfe in Marktheidenfeld. Auch sie hat 4000 Euro bekommen. Von diesem Geld  konnten zwei Werkbänke mit Schraubstöcken angeschafft werden. Hier können die Kinder und Jugendlichen ihre handwerkliche Geschicklichkeit trainieren.

Des Weiteren konnte ein Vibrationstrainingsgerät gekauft werden. Wie Vorsitzender Armin Grein und Geschäftsführerin Marlies Grollmann in ihren Dankesworten bei der Übergabe erläuterten, lassen sich damit viele Muskelgruppen gezielt und effektiv trainieren, um dadurch den gesamten Bewegungsapparat zu stärken.

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