Frammersbach

Frammersbach setzt weiteres Zeichen gegen B 26n

Setzen ein Zeichen gegen die B 26n (von links): Frammersbachs Bürgermeister Christian Holzemer, Jochen Raue (OV Grüne), Katharina Vautrin-Hofmann (BI 26n), Wolfgang Rüppel (OV Grüne) und Werner Friedel (Gemeinderat Grüne).
Foto: Günter Hofmann | Setzen ein Zeichen gegen die B 26n (von links): Frammersbachs Bürgermeister Christian Holzemer, Jochen Raue (OV Grüne), Katharina Vautrin-Hofmann (BI 26n), Wolfgang Rüppel (OV Grüne) und Werner Friedel (Gemeinderat ...

In Frammersbach gibt es ein weiteres, gut sichtbares Zeichen dafür, dass die Marktgemeinde die geplante Bundesstraße B 26n ablehnt: Vor kurzem hat der Grünen-Ortsverband ein entsprechendes Banner an der der B 276-Ortsausfahrt Richtung Bad Orb aufgestellt.

Wie der Verein "Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n" mitteilt, entstehe durch die zwei- bis dreispurige Bundesstraße B 26n, die in weiten Teilen auf neuer Trasse durch Main-Spessart geplant wird, eine Vernetzung der Autobahnen A 3 und A 7 und durch die B 276 auch eine Anbindung an die A 66, die durch das Lohrtal führt. Dadurch würde der Verkehr auf der bereits jetzt schon viel befahrenen Ortsdurchfahrt von Frammersbach und Partenstein nach dem Bau der B 26n stark zunehmen.

Frammersbachs Bürgermeister Christian Holzemer hatte seinem Gemeinderat die Mitgliedschaft in der Bürgerinitiative empfohlen, da Gespräche mit den Straßenbaubehörden zur Verkehrssicherheit auf der Ortsdurchfahrt ohne Erfolg blieben.

Wie es weiter in dem Schreiben heißt, sollen zwei weitere Banner in den nächsten Tagen in der Ortsdurchfahrt aufgehängt werden. Finanziert wurden diese von der Bürgerinitiative "Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg/B 26n". Schriftführer Reinhard Rauch und Katharina Vautrin-Hofmann vom Verein gegen die B 26n waren der Mitteilung zufolge beim Aufstellen des ersten Banners dabei.

Die Frammersbacher Gemeinderatsfraktionen der Freien Wähler, der SPD und der Grünen organisieren der Mitteilung zufolge im Moment eine weitere partei- und ortsübergreifende Aktion. Dazu wurde auch Kontakt mit der Gemeinde Partenstein aufgenommen. Gemeinsam wolle man im Lohrtal Unterschriften gegen die Planungen und den Bau der B 26n sammeln und damit ein Zeichen setzen.

Die Ortschaften entlang der B 276 seien nicht bereit, den Mehrverkehr, der durch den Bau der B 26n durch ihre Ortsdurchfahrten geführt würde, hinzunehmen. Nach Frammersbach haben daher auch die Gemeinderäte von Partenstein und Biebergemünd in den vergangenen Wochen beschlossen, der Bürgerinitiative gegen die B 26n beizutreten.

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