Karlstadt

Früher kaum ein Spiel des FV versäumt

Zum 90. Geburtstag gratulierten Helmut Aust Karlstadts Bürgermeister Michael Hombach (links) und Altbürgermeister Karl-Heinz Keller (rechts) als Vertreter des FV Karlstadt. 
Foto: Jürgen Kamm | Zum 90. Geburtstag gratulierten Helmut Aust Karlstadts Bürgermeister Michael Hombach (links) und Altbürgermeister Karl-Heinz Keller (rechts) als Vertreter des FV Karlstadt. 

Helmut Aust feierte am letzten Tag im August Geburtstag - diesmal war es ein runder, der 90., weshalb Bürgermeister Michael Hombach mit einem offiziellen Schreiben der Stadt Karlstadt und einem mit Flaak-Talern gefüllten Etui gratulierte.

Auch Altbürgermeister Karl-Heinz Keller gab dem Jubilar als Vertreter des FV-Karlstadt die Ehre. Als begeisterter Fußballfan ist Helmut Aust schon mehr als sein halbes Leben passives Mitglied im Verein und versäumte früher kaum ein Spiel der Karlstadt Elf. Natürlich erst recht nicht, wenn es geben den "Erzrivalen" von der anderen Mainseite (TSV Karlburg) ging. Seine Gratulanten bewirtete er mit Kaffee und Kuchen.

Zur Welt kam Helmut Aust in Zalesic in Polen. Im Alter von 19 Jahren kam er nach Deutschland, nach Karlstadt zog er 1956. Zunächst fand er Arbeit beim einstiegen Bauern Bernhard als Melker, doch den Großteil seines Berufslebens verbrachte er als Lkw-Fahrer für verschiedene Karlstadter Speditionen. Oft war es so, dass er abends heim kam und seine Frau Helene zur Nachtschicht ins Furnierwerk Kohl arbeiten ging. Das Paar sah sich unter der Woche also kaum, doch war immer jemand für die zwei kleinen Kinder im Haus da.

Nach vier Jahren in verschiedenen Mietwohnungen wagte es die Familie, 1960 ein altes Stadthaus in der Gerbergasse zu kaufen. Im Alter von 60 Jahren sagte Helmut Aust der Spedition Schirm ade und ging in den beruflichen Ruhestand, der so ruhig erstmal nicht war. Denn jetzt baute er das unter Denkmalschutz stehende Haus in den jetzigen Zustand um.

Heute wohnt der inzwischen verwitwete Jubilar bei seinem Sohn. Tägliche Spaziergänge, manche Zigarette und das Lesen der Main-Post lässt er sich nicht nehmen. Seinen Geburtstag wird er am Wochenende im Kreise seiner Familie feiern, zu der neben fünf Enkel inzwischen auch acht Urenkel zählen.

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