Triefenstein

Gemeinde darf Parkflächen in der Ortsdurchfahrt markieren

Ohne große Diskussion ließ der Gemeinderat in seiner letzten Sitzung am Dienstag unter Leitung von Bürgermeisterin Kerstin Deckenbrock zwei Bauanträge passieren. Aus städtebaulicher Sicht vertretbar war der Neubau eines Einfamilienhauses mit Garage am Steinernen Sand 7 in Lengfurt. Die Erweiterung eines Wohnhauses in der Ulrich-Herold-Straße 41 in Trennfeld wurde ebenfalls gebilligt.

Wie die endgültige Lösung für ein Parken in der Trennfelder Hauptstraße aussieht, bleibt abzuwarten – und dies, obwohl das Landratsamt der Gemeinde mittlerweile zugestanden hat, dass sie in der Ortsdurchfahrt Parkflächen markieren darf. Die Befürchtung, dass bei dem Plazet der Karlstadter Behörde die Baulast für die Hauptstraße an den Markt Triefenstein übergeht, traf nach Mitteilung der Bürgermeisterin nicht zu.

Bürgermeisterin Deckenbrock ließ den Gemeinderat und die Besucher wieder einen Blick in ihren Terminkalender der vergangenen Wochen werfen. Am 14. Oktober war sie Gast bei der Hauptversammlung des Homburger Weinbauvereins im Winzerkeller. Einen Tag später besuchte sie ein Picknick-Talk der Kommunalen Allianz. Das Themenfeld  dieser Veranstaltung befasste sich mit den Bereichen Naherholung, Freizeit,Tourismus und Kultur des Integrierten Ländlichen Entwicklungskonzepts im Raum Marktheidenfeld.

Die Mitgliederversammlung des Burkardusvereins Homburg, eine Sitzung der Kommunalen Allianz Raum Marktheidenfeld und eine Verbandsausschusssitzung der Wassergruppe Marktheidenfeld standen als weitere Veranstaltungen im Terminkalender der Triefensteiner Rathaus-Chefin.

Dass der Naturpark Spessart mit seinen Grenzen auch über den Main reicht, ist vielerorts nicht bekannt. Auch als der Gemeinderat seinen jüngsten Bebauungsplan "Spessartstraße" in Lengfurt auf den Weg brachte, wurde dieser Umstand übersehen. Es waren exakt 15 281 Quadratmeter, die in das bauleitplanerische Verfahren "eingebunden" waren und als Landschaftsschutzgebiet zum Naturpark gehörten. Diese Fläche wurde nun in ein nahes Areal verlegt, das nicht mehr zu den geschützten Bereichen gehört.

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