Karlstadt

Grüne nominieren Armin Beck als Direktkandidaten für den Bundestag

Die Grünen aus den Landkreisen Main-Spessart und Miltenberg haben Armin Beck aus Karlstadt mit großer Mehrheit als Direktkandidaten für den Bundestag im Wahlkreis 249 Main-Spessart/Miltenberg nominiert.
Foto: Ralf Lother | Die Grünen aus den Landkreisen Main-Spessart und Miltenberg haben Armin Beck aus Karlstadt mit großer Mehrheit als Direktkandidaten für den Bundestag im Wahlkreis 249 Main-Spessart/Miltenberg nominiert.

Die Grünen aus den Landkreisen Main-Spessart und Miltenberg haben Armin Beck aus Karlstadt mit großer Mehrheit als Direktkandidaten für den Bundestag im Wahlkreis Main-Spessart/Miltenberg nominiert. Das geht aus einer gemeinsamen Pressemitteilung des Main-Spessarter Kreisvorsitzenden Gerhard Kraft (Laudenbach) und der Sprecherin der Kreisgrünen Miltenberg, Marion Becker (Elsenfeld), hervor.

Der 53-jährige Rechtsanwalt Beck ist seit 1988 in verschiedenen Funktionen bei den Grünen und in der Kommunalpolitik tätig. Von 1992 bis 2000 war er Kreisrat in Schweinfurt, von 1996 bis 2000 als Fraktionsvorsitzender. Seit 2014 ist er der Fraktionssprecher der Grünen im Stadtrat Karlstadt und seit 2020 Kreisrat in Main-Spessart.

Beck betonte in seiner Bewerbungsrede, dass er 30 Jahre Engagement in der grünen Politik, fundierte kommunalpolitische Erfahrung und umfangreiches Wissen in seinem Thema, der Verkehrspolitik mitbringe. Zusammen mit seiner Berufs- und Lebenserfahrung sei dies „ein gutes Fundament“, um den Wahlkreis in Berlin zu vertreten.

Die Klimakatastrophe abzuwenden, sieht Beck als wichtigste Aufgabe der Politik, die Verkehrspolitik als seine Kernkompetenz. Seit 2013 ist er der stellvertretende Vorsitzende der Bürgerinitiative "Bürger und Kommunen gegen die Westumgehung Würzburg (B26n) e.V.". Sein Ziel sei, in Berlin den aktuellen Bundesverkehrswegeplan zu stoppen. Beck ist überzeugt: „Wir brauchen nicht noch mehr Investitionen in Beton und Naturzerstörung, wir brauchen Investitionen in Menschen und Technik für eine klimafreundliche Mobilität.“

Der Kandidat betonte die Lebenswirklichkeit unterschiedlichster Menschen „vom Asylbewerber der Hilfe sucht, bis zur Unternehmerin, die sich gegängelt fühlt“ zu kennen. Gute Politik müsse unterschiedliche Sichtweisen und Problemlagen verstehen und beachten. Er fordert daher eine Politik, die von einer großen Mehrheit der Bevölkerung getragen werde. „Wir müssen auch die mitnehmen, die noch gegen uns sind. Wer am Ende von Debatten Sieger und Verlierer schafft, der schafft nicht den Zusammenhalt, den gemeinsamen Elan, den es für die dringend nötigen Veränderungen braucht.“

Nichts mehr verpassen: Abonnieren Sie den Newsletter für die Region Main-Spessart und erhalten Sie zweimal in der Woche die wichtigsten Nachrichten aus Ihrer Region per E-Mail.
Weitere Artikel
Themen & Autoren
Karlstadt
Markus Rill
Bevölkerung
Bundesstraße 26n
Bürger
Deutscher Bundestag
Fraktionschefs
Fraktionssprecher
Gerhard Kraft
Kommunalpolitik
Kreisräte
Politische Kandidaten
Verkehrspolitik
Wahlkreise
Lädt

Damit Sie Schlagwörter zu "Meine Themen" hinzufügen können, müssen Sie sich anmelden.

Anmelden

Das folgende Schlagwort zu „Meine Themen“ hinzufügen:

Sie haben bereits
/ 15 Themen gewählt

bearbeiten

Sie folgen diesem Thema bereits.

entfernen

Um "Meine Themen" nutzen zu können müssen Sie der Datenspeicherung zustimmen

zustimmen
Kommentare (11)
Aktuellste Älteste Top

Der Diskussionszeitraum für diesen Artikel ist leider schon abgelaufen. Sie können daher keine neuen Beiträge zu diesem Artikel verfassen!