Marktheidenfeld

Heute wird eröffnet: Alles zum Ausbau der A3 bei Marktheidenfeld

Bundesverkehrsminister Scheuer gibt den Verkehr für den sechsstreifigen Ausbau der A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld frei. Was ist wichtig?
Ab Dienstag kommen die Bausstellenschilder weg. Die A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld wird freigegeben.
Foto: Jan Woitas, dpa | Ab Dienstag kommen die Bausstellenschilder weg. Die A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn und Marktheidenfeld wird freigegeben.

Endlich ist es soweit: Die ausgebaute A3 zwischen den Anschlussstellen Rohrbrunn (Lkr. Aschaffenburg) und Marktheidenfeld (Lkr. Main-Spessart) wird für den Verkehr freigegeben. Nach drei Jahren Sperrung und Bauarbeiten ist die Autobahnstrecke im Spessart wieder vollständig befahrbar. Das ausgebaute Teilstück soll die generell viel befahrene A3 entlasten.

Was wurde genau gemacht?

Konkret geht es auf der rund 13 Kilometer langen Strecke um den erweiterten Autobahnabschnitt zwischen Rohrbrunn und Marktheidenfeld. Die Strecke wurde von vier auf insgesamt sechs Streifen ausgebaut.

Was kostet der sechsstreifige Ausbau?

Die Kosten für den Ausbau der Teilstrecke zwischen Rohrbrunn und Marktheidenfeld beziehen sich auf rund 116 Millionen Euro. Diese übernimmt der Bund als Bauträger. Beim Spatenstich 2016 sprach der damalige Bundesverkehrsminister Alexander Dobrindt von einem "Weltrekord der teuersten Baustelle, zumindest, wenn wir Bayern als die Welt betrachten". Dass der sechsstreifige Ausbau der A3 bei Rohrbrunn dringend nötig war, bewiesen die bis zu 90 000 Fahrzeuge, die laut Dobrindt zu Spitzenzeiten über die Fahrbahn rollten.

Was soll der Ausbau bringen?

Der Ausbau der A 3 sei ein "Meilenstein für Deutschland" und "ein Mobilitätsgewinn für Unterfranken", teilte das Verkehrsministerium vor dem Bau mit. Letztendlich soll vor allem die Staubelastung verringert werden. Das Großprojekt "Sechsspuriger Ausbau der A3 zwischen Aschaffenburg und dem Autobahnkreuz Biebelried geht damit dem Ende entgegen. Bis 2021 soll auch das letzte Teilstück zwischen Würzburg-Heidingsfeld und der Mainbrücke Randersacker fertig sein.

Offizielle Freigabe um 12.30 Uhr

Die offizielle Freigabe erfolgt am Dienstag, 12.30 Uhr am Parkplatz Kohlsberg-Süd auf der A3. Zur Eröffnung wird hoher Besuch erwartet. Bundesminister für Verkehr und digitale Infrastruktur Andreas Scheuer und der bayerische Staatsminister für Wohnen, Bau und Verkehr Hans Reichhart haben sich für Dienstagvormittag angemeldet, um den sechsstreifiger Ausbau feierlich zu eröffnen, heißt es in einer Pressemitteilung. Zur Eröffnung sollen ebenfalls Reinhard Pirner, Präsident der Autobahndirektion Nordbayern und Ministerialdirektor Helmut Schütz, Amtschef des Bayerischen Staatsministeriums für Wohnen, Bau und Verkehr anwesend sein.

Alles zur feierlichen Eröffnung der A3-Teilstrecke und dem Auftritt von Bundesverkehrsminister Andreas Scheuer lesen Sie in Kürze auf mainpost.de

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