Karlstadt

Impfgegner demonstrieren in Karlstadt gegen Maskenpflicht

Der Zuspruch seitens der Passanten war bei der zweiten Kundgebung gegen Einschränkungen im Zuge der gegenwärtigen Corona-Krise nicht wesentlich höher als bei der ersten.
Viel Engagement, aber recht wenig Resonanz auf dem Karlstadter Marktplatz bei der zweiten Demonstration von Bürgern gegen die gegenwärtigen Corona-Einschränkungen, die nach ihrer Ansicht gegen die demokratischen Grundrechte verstoßen.
Foto: Günter Roth | Viel Engagement, aber recht wenig Resonanz auf dem Karlstadter Marktplatz bei der zweiten Demonstration von Bürgern gegen die gegenwärtigen Corona-Einschränkungen, die nach ihrer Ansicht gegen die demokratischen ...

Bei der zweiten Kundgebung von Bürgern gegen die Einschränkungen im Zuge der gegenwärtigen Corona-Krise waren diesmal 50 Personen erlaubt. Es gab mehr Platz auf dem Karlstadter Marktplatz, deutlich besseres Wetter und vor allem mehr mögliches Publikum als bei der Veranstaltung am 1. Mai. Allerdings war der Zuspruch seitens der Passanten nicht wesentlich höher – die Organisatorin Jasmin Berthold sprach vor knapp 30 Personen in der umgrenzten Fläche.

Zwar seien in der vergangenen Woche durchaus Lockerungen in Kraft getreten und "meine damaligen Forderungen sind ansatzweise erfüllt worden", so Berthold in ihrer Begrüßung, doch sie verlangt noch immer die komplette Aufhebung der Maßnahmen, "die im Namen des Virus" angeordnet wurden. Die befürchtete und nahezu herbeigebetete gesundheitliche Katastrophe sei nicht eingetreten und werde auch nicht eintreten, erklärte die Rednerin.

Kundgebungsteilnehmer monierten Maskenpflicht

Die Kundgebungsteilnehmer monierten neben den Einschränkungen durch die Kontaktbeschränkung auch die allgemeine Maskenpflicht, für deren Nutzen es keinen Beweis gebe und die insbesondere die Kinder unnötig ängstigten und verstörten. Kritisiert wurde auch die Impfpflicht – in der aktuellen Situation, aber auch generell wie bei Masern, Polio und anderen Krankheiten. Für alle Impfungen, auch für die Kinder müssten die Betroffenen, beziehungsweise deren Eltern frei entscheiden dürfen.

Zum Abschluss der Veranstaltung sangen die Teilnehmer gemeinsam den spirituellen "Körperzellenrock".

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