Rieneck

In der Innenstadt wird es adventlich

In mehreren Fenstern schufen Rienecker Gruppen und Kinder weihnachtliche Stimmung für die Passanten.
Foto: K-H. Wiesenfelder | In mehreren Fenstern schufen Rienecker Gruppen und Kinder weihnachtliche Stimmung für die Passanten.

Die Absage von Adventsmarkt und Weihnachtskonzert wegen der Corona-Pandemie, gab den Anstoß für neue Ideen in den Wochen vor Weihnachten. Bei der Jahreshauptversammlung der IG Brauchtum und Kultur Rieneck vor die Anregung, leerstehende Ladenschaufenster im Innendstadtbereich adventlich zu gestalten, auf den Weg gebracht.

Spontan erklärten sich Karina Walter (Läwer Weiber), Michaela Essert (Jugendgarde RFK), Sybille Brand (Grundschule Rieneck), und Gertrud Hermann (Kindergarten St. Anna), bereit, die Gestaltung jeweils eines Schaufensters zu übernehmen. Pünktlich zum 1. Advent wurden diese eröffnet und können jetzt bestaunt werden.

Manuela Ruppert, Leiterin des Heimatmuseums, hat auch in diesem Jahr für ihre lebensgroßen handgefertigten Pappmaché-Krippenfiguren eine neue Herberge gefunden. Im Fenster der früheren Metzgerei Höfling.

Andre Fischer hatte bereits am 22. November mit seinem Team die vielen gespendeten Weihnachtsbäume (Fa. Günter Marx, Lothar Kessler, Klaus Welzenbach, Thomas Küber) im Ortskern um Kirche und Rathaus platziert.

Der Frauenbund gestaltet seit vielen Jahren das Fenster der Raiffeisenbank mit religiösen Texten für den Advent, auch in diesem Jahr lädt das Fenster zum beschaulichen Verweilen ein. Bevor den Betrachter der Weg in die Obertorstraße führt, kann dieser am historischen Eck den neuen Brunnen bestaunen, der auch im weihnachtlichen Gewand erstrahlt.

Weiter geht es in den Eingang des Heimatmuseums (vor Gasthaus Hanikel), wo Manuela Ruppert und deren Mutter Rita Maiberger eine Weihnachtsbäckerei liebevoll inszeniert haben.

Der Adventkalender von Marion Lengler und Martina Czerny im Schaufenster von "Unser Laden RienEck" lässt gespannt auf Überraschungen in den Papiertüten warten. Dort haben viele Rienecker Hobbyköche und Backfreudige mitgewirkt. "Die vier Lichter des Hirten Simon" im Schaufenster der Familie Simon in der Obertorstraße wurden vom Kindergarten St. Anna farbenfroh gestaltet, federführend war dort Jeanette Zoller.

Weiter führt der adventliche Weg zum ehemaligen Möbelhaus der Familie Wirth. Sybille Brand hat dort den ersten Teil der Schaufenster mit den Kindern der Grundschule Rieneck geschmückt. Sterne und Winterbilder, von den Kindern gemalt, zeichnen dieses Fenster aus. Für das dort aufgebaute Weihnachtsdorf mit Lebkuchenhaus zeigen sich die RFK -Jugendgarde unter Leitung von  Michi Essert, Jutta Bäumener, Charlotte Essert, Annika Bäumener und Emilia Lutz verantwortlich. Unterstützt wurden sie durch die künstlerisch einzigartigen gestalteten Modell-Häuser von Uli Gubik. Dessen Tannenbäume, Holz und Reisigbesen verleihen dem Ensemble einen besonderen Reiz.

In ein Weihnachtszimmer wie es früher war, laden die Läwer Weiber ein. Oma liest der Enkelin eine Weihnachtsgeschichte vor, während der Opa im Nachthemd vom Fenster aus das Treiben vor dem Haus beobachtet. Alle Mitglieder der Gruppe haben gesammelt, ob Grammophon, Kontrabass, alte Möbel, Puppen oder Teddybären, das Zimmer strahlt Wärme und Gemütlichkeit aus.

Als Herausforderung für die Kinder gilt es, ein Rätsel vom Fenster aus zu lösen. Vier offensichtliche Fehler haben sich im dargestellten Zimmer eingeschlichen. Diese gilt es zu finden und die Lösung auf einem Zettel mit Name und Anschrift bei der Metzgerei Uhl oder im Laden RienEck  abzugeben. Am Adventsonntag gibt es eine Preisverlosung vor dem Laden RienEck mit den Läwer Weibern.

Die Weihnachtskarte 2020, entworfen und in Druck gebracht von Kathrin Spahn, wurde am 1. Advent in alle Rienecker Haushalte vom Team der Arge Advent (Leiter Andre Fischer) verteilt. Diese Karten liegen auch in den örtlichen Geschäften zum weiter Versand an Freunde und Verwandte aus. "Ganz viele Bürger und Bürgerinnen haben an diesen Aktionen mitgewirkt und so in Zeiten des Corona-Lockdowns dem Advent 2020 in Rieneck eine besondere Bedeutung gegeben", so der Vorsitzende der IG, Andreas Czerny.

Bereits am Samstag vor dem 1. Advent hatte der Frauenbund einen Verkaufsstand mit Bastelarbeiten am historischen Eck neben dem neuen Brunnen aufgebaut.
Foto: K-H. Wiesenfelder | Bereits am Samstag vor dem 1. Advent hatte der Frauenbund einen Verkaufsstand mit Bastelarbeiten am historischen Eck neben dem neuen Brunnen aufgebaut.
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