Eigentlich war vom Veranstalter, dem Markt Obersinn, zum 21. Schachblumenfest alles bestens gerichtet: Der rote Teppich für die Symbolpflanze des Sinngrunds und natürlich die erwarteten Besucher aus ganz Deutschland war ausgerollt. Doch die Natur lässt sich nicht von Terminen steuern. Noch vor wenigen Tagen gab es Nachtfröste, Graupelschauer peitschten über das Tal und starke Regenfälle überschwemmten die Sinnwiesen. Diese Wetterkapriolen sorgten dafür, dass die Blüte der Schach(brett)blume am Traditionsfest fast ausblieb. Nur vereinzelte Exemplare der botanischen Kostbarkeit reckten ihre violetten Blütenglocken hervor. Einzig an der Böschung der Staatstraße war eine größere Anzahl zu bestaunen. Kein Vergleich zu den Vorjahren, als die Sinnwiesen just zum Fest mit einem violetten Blütenteppich überzogen waren.
Obersinn