Karlstadt

Karlstadt: Sozialer Wohnungsbau soll nicht zu teuer werden

Karlstadter Bauausschuss vergibt eine Reihe von Arbeiten für den Bau im Stationsweg.
Spatenstich für den Neubau eines Wohnhauses am Stationsweg im Oktober. (Archivbild)
Foto: Günter Roth | Spatenstich für den Neubau eines Wohnhauses am Stationsweg im Oktober. (Archivbild)

Zum ersten Mal seit 50 Jahren betätigt sich die Stadt Karlstadt wieder im Wohnungsbau. Im Stationsweg 28 entsteht ein Mehrfamilienhaus mit zwölf Wohneinheiten. Die im September vergebenen Rohbauarbeiten lagen allerdings knapp 200 000 Euro über dem Kostenansatz. In der Bauausschusssitzung am Dienstag folgte die zweite Runde von Auftragsvergaben. 

Für Fensterbau und Sonnenschutz waren knapp 68 000 Euro eingeplant. Das günstigste Angebot kam von der Firma Beitenbach aus Aschfeld für knapp 79 000 Euro. Die Firma Kanler & Seitz aus Geiselwind gab mit knapp 55 000 Euro das günstigste Angebot für Metallbauarbeiten ab; 3500 Euro teurer als geplant.

Elektro-Installationen übernimmt Elektro Riedmann aus Karlstadt für 100 000 Euro, eingeplant waren 92 000 Euro. Die Firma Schmitt aus Zellingen übernimmt die Arbeiten an Heizung, Lüftung und im Sanitärbereich für 182 000 Euro. Eingeplant waren über 200 000 Euro. Auch Putz-, Trockenbau- und Malerarbeiten kommen günstiger als geplant. Die Firma Weipert aus Stadtlauringen erhielt den Zuschlag für 164 000 Euro, gut 13 000 Euro günstiger als geplant.

Die Stettener Firma Sauer erledigt den Estrich für knapp 21 000 Euro (geplant 27 500 Euro). Die Fassadenarbeiten am Aufzugsturm übernimmt Kanler & Seitz für das doppelte der kalkulierten Kosten, nämlich 27 400 Euro. In der Summe wird die Stadt in diesem zweiten Vergabeblock gut 8100 Euro weniger zahlen müssen als kalkuliert.

Architekt Rüdiger Amthor berichtete, dass die Arbeiten gut laufen und zügig vorankommen. "Es ist eine Freude mit der ausführenden Firma", sagte Amthor. Bürgermeister Hombach freute sich, dass die Nachbarn viel Verständnis für die Bauarbeiten hätten. "Mitten in einem Wohngebiet ist das ja nicht ohne", so Hombach.

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