Stetten

Kindheitstraum erfüllt sich

Für zwei Jahre repräsentiert nun Annika Burkard als 18. Stettener Weinprinzessin den Wein für das Dorf, die Stadt Karlstadt und den Landkreis Main-Spessart. Die Krönung begleiteten (von links) Bruno Kohlmann, Vizepräsident des Fränkischen Weinbauverbands, Bürgermeister Paul Kruck, die Vorgängerin Sophia Kron und Landrat Thomas Schiebel.
Foto: Günter Roth | Für zwei Jahre repräsentiert nun Annika Burkard als 18. Stettener Weinprinzessin den Wein für das Dorf, die Stadt Karlstadt und den Landkreis Main-Spessart.

Annika Burkard ist die neue Stettener Weinprinzessin. Die 21-Jährige wurde im Rahmen einer würdigen Krönungsfeier mit sechs besonderen Weinen aus Stetten als Nachfolgerin von Sophia Kron in der vollbesetzten Mehrzweckhalle eingeführt.

Annika stammt zwar wie ihre Vorgängerin nicht aus einer Winzerfamilie, ist aber in ihrem Heimatort Stetten bestens vernetzt. Die Lacklaborantin tanzt in der Showtanzgarde des Carnevalsclubs Stetten und im Tanztrio. Außerdem spielt sie Schach, Badminton und Theater. Seit diesem Jahr ist sie auch aktives Feuerwehrmitglied. Im Gegensatz zu dem sprühenden, pfiffigen Temperament ihrer Vorgängerin Sophia besticht Annika durch innere Ruhe und natürliche Anmut.

In ihrer Antrittsrede verriet sie, dass sie sich wie viele andere Mädchen schon als Kind gewünscht habe, einmal Prinzessin sein zu dürfen, dieser Traum sei nun für sie in Erfüllung gegangen. Mit großer Vorfreude und Neugier blickt sie nun zwei aufregenden Jahren entgegen. Die Krönung der 18. Stettener Weinprinzessin nahmen Sophia Kron, der Vizepräsident des Fränkischen Weinbauverbandes Bruno Kohlmann sowie Karlstadts Bürgermeister Paul Kruck und Landrat Thomas Schiebel gemeinsam vor.

Vor der Krönung aber hieß es für Sophia Abschied nehmen vom Amt und von der Krone. Der Vorsitzende des Stettener Winzervereins Andreas Schneider verglich seine bisherige Weinrepräsentantin mit einem Rohdiamanten, der sich in den letzten zwei Jahren zu einem Brillanten geschliffen habe.

Äußerst fleißig

Kron sei eine äußerst fleißige Weinprinzessin gewesen, die stets Lebensfreude pur ausgestrahlt habe und deren unermüdlicher Einsatz für ihren Heimatort schon fast an Vergnügungssucht gegrenzt habe. Aber „Lebensfreude und Frankenwein passen gut zusammen“, so Schneider.

So pfiffig wie ihre Antrittsrede vor zwei Jahren, waren auch Sophias Abschiedsworte. Das Amt habe sie in vielen Bereichen weitergebracht, und jeder Tag, den sie für Stetten und mit ihren Kolleginnen verbringen durfte, sei ein Glanzlicht gewesen. Ihr Dank ging an alle, die sie unterstützten, insbesondere die Eltern, die Freunde und die Verantwortlichen des Winzervereins. Nach dem üblichen Fotorückblick wurde sie dann doch recht nachdenklich mit den Worten„Es war mir eine Ehre!“, und als sie das Krönchen auf dem Samtkissen ablegte, war ihr die Wehmut anzumerken. Zum Schluss aber gab sie offiziell bekannt, dass sie sich um das Amt der Fränkischen Weinkönigin im nächsten Jahr beworben habe.

Sowohl Bürgermeister Kruck als auch Landrat Schiebel hoben den besonderen Einsatz der scheidenden Weinprinzessin Sophia hervor, die die „Stettener Seele und den ganzen Landkreis glaubhaft vertreten“ habe. Schiebel freute sich, dass der Winzerverein wieder ein „Goldstück“ für den heimischen Wein gefunden habe und zeigte sich überzeugt, dass Annika die mittlerweile hoch liegende Messlatte durchaus auf ihre Weise erreichen könne. Bürgermeister Paul Kruck sagte Dank „für den hoheitlichen Glanz“ bei städtischen Empfängen, Weinfesten und anderen Veranstaltungen und vertraute darauf, dass auch die 18. Weinprinzessin Annika eine sympathische und fachkundige Botschafterin für Stetten und Karlstadt sein werde.

Aufnahmeritus vollzogen

Ohne den Aufnahmeritus in die Reihen der Weinprinzessinnen geht es nicht bei Krönungsfeiern. Die angereisten 40 jungen Damen aus der Region begrüßten ihre neue Kollegin mit großer Herzenswärme mit einem Spiel und dem üblichen „Starterpaket für Weinprinzessinnen“ mit Hühneraugenpflaster, Ersatzstrumpfhose und anderen Utensilien bei Weinlagenwanderungen.

Die musikalische Umrahmung der Krönungsfeier lag bei dem Trio von Steffi Stahl und der Stettener Gruppe TonArt unter der Leitung von Elisabeth Netrval.

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