Karlstadt

MP+Kohlensäure aus Zementwerk für Bier: Schwenk forscht, wie man CO₂ wiederverwerten kann

In Brauereien wird die Kohlensäure knapp. Kohlenstoffdioxid aus Zementwerken könnte den Mangel beheben. Auch das Unternehmen Schwenk, das auch in Karlstadt ein Werk hat, forscht daran.
Im Zementwerk von Schwenk in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) derzeit keine Abscheideanlage geplant. Geforscht wird dazu an einem anderen Standort des Unternehmens.
Foto: Karlheinz Haase (Archiv) | Im Zementwerk von Schwenk in Karlstadt (Lkr. Main-Spessart) derzeit keine Abscheideanlage geplant. Geforscht wird dazu an einem anderen Standort des Unternehmens.

Als Reaktion auf den sich zuspitzenden Mangel an Kohlensäure will Bayerns Wirtschaftsminister Hubert Aiwanger Kohlenstoffdioxid (CO₂) aus Zementwerken als Rohstoffquelle für Brauereien nutzen. Es gebe auch in Bayern Werke, die bisher jährlich hunderttausende Tonnen CO₂ über die Schornsteine als Abfallprodukte in die Luft abgäben, so der Freie-Wähler-Chef.Um die Möglichkeiten der CO₂-Abscheidung zur weiteren Verwendung, wie beispielsweise in der Getränkeindustrie, auszuloten, steht Aiwanger dem Ministerium zufolge im engen Austausch mit bayerischen Zementwerken.

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