Marktheidenfeld

Kolumne zur Bundestagswahl: Warum es keine Wahlplakate auf Meefrängisch gibt

Ein FDP-Wahlplakat an der Nordsee hat unseren Autor beschäftigt, weil es in Mundart formuliert ist. Ob das auch zwischen Rhön, Main und Spessart funktionieren würde?
Kolumne zur Bundestagswahl: Warum es keine Wahlplakate auf Meefrängisch gibt

Dieser Tage im Urlaub an der Nordsee hat uns ein Plakat staunen lassen. Die FDP-Bundestagsabgeordnete Gyde Jensen, Vorsitzende des Ausschusses für Menschenrechte, wirbt um ihre Wiederwahl in einer ungewohnten Sprache. "Nich blots snacken – tohörn. Moken.", heißt es dort auf Platt. Und nach dem dritten "Küstennebel" geht der Slogan auch einem Süddeutschen melodisch über die Lippen.Unsereiner hat sich gleichzeitig Gedanken gemacht, ob so ein Wahlplakat auch auf Meefrängisch funktionieren würde. So nach dem Motto: "Net nur labern –  hihörn. Schaffe." Also, melodisch klingt das nicht.

Archiv-Artikel
Der Inhalt ist älter als 14 Tage und steht Ihnen daher nur mit MP+-Zugang zur Verfügung