Homburg

Konrad Bauer jetzt Ehrenschatzmeister

Die Ehrung für Konrad Bauer fand aus 'Corona'-Gründen vor dessen Anwesen in Homburg statt. Unser Bild zeigt (von links) dritter Vorsitzender Michael ‚Günther, Vorsitzende Stefanie Arz, Konrad Bauer und zweiter Vorsitzender Matthias Ostheimer.
Foto: Günter Reinwarth | Die Ehrung für Konrad Bauer fand aus "Corona"-Gründen vor dessen Anwesen in Homburg statt. Unser Bild zeigt (von links) dritter Vorsitzender Michael ‚Günther, Vorsitzende Stefanie Arz, Konrad Bauer und zweiter ...

Die Freude war Konrad Bauer anzusehen, als ihm die Vorsitzende des Kulturvereins Schloss Homburg, Stefanie Arz, eine schmucke Urkunde aus edlem Homburger Büttenpapier mit dem Wasserzeichen des Marktes Triefenstein überreichte und zur Ernennung zum Ehrenschatzmeister gratulierte. Als flüssiges Dankeschön für die 32jährige ehrenamtliche Mitarbeit hatte sie einen guten Tropfen aus den Homburger Weinbergen  mitgebracht. Bauers Ehefrau  Magda durfte sich über einen bunten Tulpenstrauß freuen. Gern gesehene Gratulanten waren auch zweiter Vorsitzender Matthias Ostheimer und dritter Vorsitzender Michael Günther.

Konrad Bauer hatte sich mit großem Engagement um die Finanzen des "Vereins zur Rettung von Schloss Homburg", der von 1988 bis 2006 von Heinz Otremba und nach der Umbenennung in "Kulturverein Schloss Homburg" bis zum vergangenen Jahr von Lothar Huller geführt worden war, gekümmert.

Stefanie Arz würdigte bei der kleinen Gratulationscour die Verdienste Bauers als "Förderer der Kultur in und um Homburg". Bauer war zeitlebens als Pädagoge an der Volksschule Oberndorf und später an der Verbandsschule Bischbrunn-Oberndorf  tätig. Sein Engagement beim Kulturverein war nicht der einzige ehrenamtliche Einsatz, den er in dem Winzerdorf  leistete. Als Homburg 1982  sein 1200-jähriges Bestehen feierte, gehörte er zusammen mit Lothar Huller zu den Hauptakteuren. Er organsierte mit den historischen Festzug und führte diesen durch das festlich geschmückte Dorf an.

Gerne gesehen war Bauer auch beim Homburger Carneval-Verein "Die Steeäisel" als Büttenredner und war außerdem fünf Jahre lang Präsident (fünf Jahre). Auch der Hammeltanz ging auf die Initiative von Konrad Bauer zurück. Zeitweise war er auch für den Bayerischen Lehrerinnen – und Lehrerverband (BLLV) tätig. Für die Besucher des Industriemuseums war der gelernte Pädagoge ebenfalls kein unbekanntes Gesicht. Er gehört noch heute zum Team des weithin bekannten Industriedenkmals und führt Besucher durch das Museum.        

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