Arnstein

Main-Spessart: Was passiert mit Bierresten im Lockdown?

Wer nicht feiert, trinkt auch nicht. Doch was machen Brauereien und Gastwirtsleute mit dem Bier, das nicht konsumiert wird? Und trinken die Leute stattdessen mehr daheim?
Hier fließt kein Bier: Rainer Kenner in der leeren Liesl, hinter der stillgelegten Zapfanlage
Foto: Jennifer Weidle | Hier fließt kein Bier: Rainer Kenner in der leeren Liesl, hinter der stillgelegten Zapfanlage

"Biertrinken ist etwas Geselliges," sagen Martina und Wendelin aus der Nähe von Gemünden. Ihnen fehlt das Biertrinken, das für sie vor allem eins bedeutet: Austausch von Neuigkeiten im Dorf. Beide arbeiten unter der Woche auswärts; das Wochenende im Freundeskreis ist für sie daher enorm wichtig. "Uns fehlt das Persönliche; man weiß überhaupt nicht mehr wie es den Menschen geht." Sie trinken jetzt immer noch ein oder zwei Bier daheim, aber lange nicht mehr so viel wie früher.Bier ohne Geselligkeit verkauft sich nicht gut. "Wir haben einen ganz extremen Umsatzeinbruch bei unserem Fassbier," sagt Maria Martin.

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