Laudenbach

Mit moderner Technik hebräische Schriftzeichen entziffern

John Hindmarch und Verena Schnier vom Lehrstuhl Digitale Denkmaltechnologien der Universität Bamberg nutzten einen 3D-Handscanner, um einen Grabstein aufzunehmen. Im Hintergrund sind Georg Schirmer und Susanne Talabardon zu sehen.
Foto: Wolfgang Tröster | John Hindmarch und Verena Schnier vom Lehrstuhl Digitale Denkmaltechnologien der Universität Bamberg nutzten einen 3D-Handscanner, um einen Grabstein aufzunehmen. Im Hintergrund sind Georg Schirmer und Susanne Talabardon zu sehen.

Der jüdische Friedhof in Laudenbach ist über 400 Jahre alt, auf seinen Grabsteinen sind hebräische Texte eingemeißelt, die nicht nur Namen und Geburtsdaten, sondern auch Herkunftsorte, Berufe, und manchmal auch ganze Lebensgeschichten der Verstorbenen beinhalten. Mit über zweitausend Grabsteinen befindet sich in Laudenbach laut einer Pressemitteilung des Förderkreises Ehemalige Synagoge Laudenbach ein überaus wertvolles steinernes Archiv der früheren jüdischen Gemeinden im gesamten heutigen Main-Spessart-Kreis.Auf Dauer lasse sich dieses Archiv jedoch nicht erhalten, denn Feuchtigkeit und Frost lassen die ...

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