Arnstein

Modernste Technik für den Schutz der Menschen: Neue Drehleiter für die Arnsteiner Wehr

Ersatz nach über 20 Jahren: Die neue Drehleiter für die Arnsteiner Feuerwehr wurde in Dienst gestellt. Im Bild (von links): Bürgermeister Franz-Josef Sauer, Kommandant Jacob Matusik und Dominik Allig von der Firma Magirus.
Foto: Günter Roth | Ersatz nach über 20 Jahren: Die neue Drehleiter für die Arnsteiner Feuerwehr wurde in Dienst gestellt. Im Bild (von links): Bürgermeister Franz-Josef Sauer, Kommandant Jacob Matusik und Dominik Allig von der Firma ...

Viele erfolgreiche Übungsstunden und möglichst wenige ernste Einsätze wünscht sich der kürzlich eingesetzte Kommandant der Arnsteiner Feuerwehr Jacob Matusik für seine neue Drehleiter, die er gemeinsam mit Bürgermeister Franz-Josef Sauer und dem Vertreter der Firma Magiurs, Dominik Allig, offiziell vorstellen durfte. 

"Es ist das Modernste und Effektivste, das es derzeit im Feuerwehreinsatz gibt", schwärmt der Kommandant von dem neuen 16 Tonnen schweren Zuwachs für die Arnsteiner Stützpunktfeuerwehr. Die Drehleiter mit einem automatischen Korb erreicht eine maximale Höhe von 30 Metern und eine Ausladung bis zu 20 Metern. Im Korb haben vier Personen Platz, es können darin auch mithilfe einer speziellen Trage Personen liegend mit einem Maximalgewicht von 270 Kilogramm gerettet werden. Der sogenannte Rescue-Loader ist für ein Personengewicht von höchstens 500 Kilogramm ausgelegt und kann anstelle des Korbes montiert werden. Durch die neue Bauart des abknickenden Leiterteiles ist es möglich, auch Stellen zu erreichen, die mit der alten Drehleiter unerreichbar waren.

Unwirtschaftliche Reparaturkosten

Die bisherige Drehleiter der Feuerwehr Arnstein stammt aus dem Jahr 1988. Aufgrund der anstehenden unwirtschaftlichen Wartungs- und Reparaturkosten wurde entschieden, die Mittel in eine neue Drehleiter zu investieren. Dazu beriet sich eine Arbeitsgruppe aus Stadträten und Feuerwehrleuten aus den Stadtteilen eingehend über die Erfordernisse und die Möglichkeiten.

Das neue Fahrzeug von Magirus aus Ulm und dem Mercedes-Fahrgestell kostet insgesamt 710 000 Euro. Durch die interkommunale Zusammenarbeit mit der Stadt Hofheim in Unterfranken konnten höhere Fördermittel erzielt werden, die sich für die Stadt Arnstein auf insgesamt 440 400 Euro belaufen. 258 000 Euro kommen von der Regierung Unterfranken und 181 600 vom Landkreis Main-Spessart. Das alte Drehleiterfahrzeug wird derweil zum Verkauf angeboten.

Ausgeliefert wurde die neue Drehleiter Ende Mai und die Feuerwehrleute testeten noch am selben Abend die Anfahrtsmöglichkeit am Rathaus in der Marktstraße, da hier eine prekäre Engstelle ist. Die Ausbildung der Maschinisten begann am folgenden Tag und mittlerweile ist das Gerät einsatzbereit. Bei der offiziellen Übergabe betonte Bürgermeister Sauer, dass die Drehleiter nun für alle Bürger in den zwölf Stadtteilen zur Verfügung stehe.

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