MARKTHEIDENFELD

Riesenschreck: "Bombe" fing plötzlich zu zischen an

Eine zischende Bombenattrappe hat Jugendlichen in einem Wald bei Marktheidenfeld (Landkreis Main- Spessart) einen gehörigen Schrecken eingejagt.
Die jungen Männer hatten die wie eine Fliegerbombe aussehende Attrappe zufällig bei Glasofen entdeckt und an ihr herumgefummelt. Plötzlich habe es aus dem vermeintlichen Sprengkörper gezischt, teilte die Polizei am Donnerstag mit.

Die ist echt: Das Bild zeigt den Zünder einer Fliegerbombe, wie sie auch des öfteren auf dem ehemaligen Militärflughafen in Giebelstadt bei Würzburg gefunden werden.
Foto: Helmut Rienecker | Die ist echt: Das Bild zeigt den Zünder einer Fliegerbombe, wie sie auch des öfteren auf dem ehemaligen Militärflughafen in Giebelstadt bei Würzburg gefunden werden.
Die Jugendlichen bekamen es daraufhin mit der Angst zu tun und riefen nach dem Vorfall am Mittwoch die Beamten. Schließlich stellten Experten fest, dass es sich bei der etwa zweieinhalb Meter langen und mehrere Zentner schweren Bombe um eine Attrappe aus dem Zweiten Weltkrieg handelt.

Solche Bomben wurden einst für Zielübungen von Flugzeugen abgeworfen und waren in der Regel mit Zement gefüllt. Das Zischen wurde wahrscheinlich durch eine chemische Reaktion ausgelöst.

Die Bombe sollte ursprünglich nach dem Abwurf Rauchschwaden entwickeln, um zu erkennen, wo sie gelandet ist.

Am Donnerstag wurde die Attrappe wegen möglicher Gesundheitsgefahren durch das enthaltene Rauchpulver gesprengt.
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