Lohr

Schwarze Null für das Diakonische Werk

Die jährliche Mitgliederversammlung des Diakonischen Werkes Lohr im Ulmer-Haus begann mit einer Andacht über Psalm 31, die der Vorsitzende, Dekan Till Roth, gestaltete. Roth freute sich laut Pressemitteilung besonders über die neuen Entwicklungen in der Diakonie Lohr. Die Mitgliederzahl sei auf 86 persönliche und kooperative Mitglieder gestiegen. Es sei in diesem Jahr gelungen, mit dem evangelischen Diakonieverein Lohr eine Kooperation auszubauen, die auch ambulante Pflege im Raum Lohr und eine intensive Vernetzung mit den Diensten der Diakonie Lohr ermögliche. Der neue Dienst der "Diakonie – Alltagsbegleiter" sei mit 15 Ehrenamtlichen im Dekanatsbezirk Lohr sehr gut angelaufen.

Geschäftsführer Michael Donath ergänzte, dass die Diakonie – Alltagsbegleiter von April bis Oktober 305 Einsätze mit 610 Einsatzstunden leisteten. Aktuell begeisterte den Dekan das neue Projekt mit der evangelischen Kirchengemeinde Lohr, das "Mehrgenerationen-Café". Dieses habe 26 Ehrenamtliche gefunden, die in vier Teams die Arbeit tragen. Auch Donath freute sich über die Unterstützung in der Bevölkerung. Im Bereich Lohrer Tafel seien mittlerweile 120 bis 130 Ehrenamtliche aktiv. Donath dankte allen Haupt- und Ehrenamtlichen, die sehr viel geleistet hätten.

Vor dem Finanzbericht 2018 übermittelte Dritte Bürgermeisterin Ruth Steger Grüße seitens der Stadt Lohr. Man schätze sehr die Arbeit der Diakonie Lohr und welche Leistungen diese für Lohr erbringe. Steger lobte insbesondere die Lohrer Tafel, die für die Hilfebedürftigen nicht mehr wegzudenken sei.

Zuschüsse und Spenden

Im Anschluss berichtete Michael Donath aus dem Geschäftsführungsbereich. Man habe 2018 das beste wirtschaftliche Ergebnis seit langer Zeit, mit einer guten sogenannten "Schwarzen Null" erreicht. Das Gesamtergebnis weise einen Gewinn von 41474 Euro auf. Grund zum Ausruhen sei dieses allerdings nicht, so der Geschäftsführer. Durch den Defizitausgleich der Diakonie Bayern für die Familienpflegestation und weiteren Zuschüssen sei das hohe Defizit dieses Sozialdienstes im November von ca. 25000 Euro umgekehrt worden. Ähnliches zeigte sich bei der Lohrer Tafel, die im Dezember durch die gute Spendenbereitschaft wieder alle Kosten decken beziehungsweise das Jahresdefizit auffangen konnte.

Donath ging danach auf Inhalte des Prüfungsberichtes der HWS Vogtland ein, der dem Jahresabschluss 2018 eine ordnungsgemäße Buchführung und ein den tatsächlichen Verhältnissen entsprechendes Bild der Vermögens – und Finanzlage, sowie Ertragslage vermittelt. Nach Antrag auf Entlastung wurden Geschäftsleitung und Vorstand einstimmig seitens der Mitglieder entlastet.

Für eine anstehende Satzungsänderung erläuterte Donath die Änderungsvorschläge seitens der Rechtsabteilung des Diakonischen Werkes Bayern und die vorherigen Erkenntnisse des Ausschusses. Die Versammlung beschloss mit großer Mehrheit, die neue Satzungsänderung umzusetzen.

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