Lohr

Sieben weitere Defibrillatoren für Main-Spessart

Sieben Defibrillatoren im Wert von rund 12 000 Euro übergab die Raiffeisenbank Main-Spessart an vier Bürgermeister aus ihrem Geschäftsgebiet. Im Bild (von links): Bürgermeisterin Lioba Zieres (Obersinn), Marco Löffler, Finanzberater der Raiffeisenbank, und Mitinitiator Thorsten Becker
Foto: Jan Zeller | Sieben Defibrillatoren im Wert von rund 12 000 Euro übergab die Raiffeisenbank Main-Spessart an vier Bürgermeister aus ihrem Geschäftsgebiet.

Gleich sieben Defibrillatoren im Wert von rund 12 000 Euro übergab die Raiffeisenbank Main-Spessart an vier Bürgermeister aus ihrem Geschäftsgebiet. Einer offiziellen Übergabe an die Bürgermeister machte der Corona-Lockdown einen Strich durch die Rechnung. Trotzdem wurden die Defibrillatoren mittlerweile an den im Vorfeld abgestimmten Standorten montiert, heißt es in einer Pressemitteilung der Raiffeisenbank.

„Mittlerweile hat die Raiffeisenbank Main-Spessart in den zehn Jahren nach der landkreisweiten Fusion 54 solcher AED-Defibrillatoren für die Region gespendet. Dabei handelt es sich überwiegend um Defis an zentralen Stellen in über 30 Städten und Gemeinden“, so Vorstandsvorsitzender Andreas Fella.

Bei der Festlegung des jeweiligen Standortes ist es der Bank besonders wichtig, dass ein schneller, unkomplizierter Zugriff auf die Defis möglich ist. Und das vor allen Dingen 24 Stunden rund um die Uhr. Dort wo die Bank eine Filiale unterhält, bietet sich die 24/7-Selbstbedienungszone für eine frostsichere Aufbewahrung an. Darüber hinaus gibt es die Möglichkeit, den Defibrillator in einem entsprechenden Kasten mit integrierter Heizung auch in einem Außenbereich zu montieren. Dies ist allerdings mit höheren Kosten verbunden.

Für alle neuen Standorte haben die Gemeinden und Stadtverwaltungen die sogenannte Trägerschaft übernommen. Sie kümmern sich um die regelmäßige Sichtkontrolle und die alle drei bis vier Jahre anstehende Wartung, was sich lediglich in einem Batterietausch niederschlägt. Alle Defibrillatoren sind von jedem Laien im Notfall bedienbar. Eine spezielle Einweisung ist nicht erforderlich. Bei ihren Ersthelfer-Schulungen hat das Bayerische Rote Kreuz den Umgang mit einem Übungsgerät integriert.

„Neben den zahlreichen VR-Mobilen,  Autos, die für soziale Dienste zur Verfügung gestellt werden, wollen wir auch mit den Defibrillatoren dem gesellschaftlichen Engagement, das aus den Zweckerträgen des Raiffeisen-Gewinnsparens gespeist wird, ein Gesicht gegeben. Eine Übersicht der in Main-Spessart verfügbaren Defibrillatoren gibt es in der Björn-Steiger-Defi-App“, so Marco Löffler, Finanzberater der Raiffeisenbank, bei der symbolischen Übergabe des Defibrillators an die Obersinner Bürgermeisterin Lioba Zieres in Emmerichsthal, der nördlichsten Siedlung des Landkreises. Dort hängt das Gerät witterungsgeschützt an dem weithin bekannten Ausflugslokal Waldesruh.

Die neuen Standorte sind: Obersinn: Emmerichsthal Gasthof Waldesruh; Karlburg: SB-Bereich Raiba-Filiale; Wiesenfeld: SB-Bereich Raiba-Filiale; Karlstadt: Neues Rathaus; Massenbuch: Feuerwehrhaus; Wernfeld: SB-Bereich Raiba-Filiale und Gössenheim: Bachgrundschule.

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